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DOKOM21-Stadtmeisterschaften
Letzter Gradmesser vor dem Saisonstart
Von Peter Ludewig am 27. August 2009 16:43 Uhr
DORTMUND Der Saisonstart in 14 Tagen steht dicht bevor. Die Handball-Stadtmeisterschaften am Samstag sind für die teilnehmenden Teams ein letzter Leistungs-Gradmesser zum Ausklang der Vorbereitung.
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Kein Durchkommen für Jürgen Lepine vom Verbandsligisten OSC Dortmund im letztjährigen Finale gegen die beiden Höchstener Borussen Patrick Drees (li.) und Jannis Heuner. Der Landesligist holte sich mit 8:6 den Pokal.
Foto: Ludewig
20 Männer- und 16 Frauenmannschaften kämpfen um die begehrten Trophäen. Die Vorrunden beginnen um 9.30 Uhr. Halbfinals und Endspiele steigen ab 16 Uhr in Hacheney (siehe Grafik). Die obligatorische Handballparty mit Kultcharakter geht als gesellschaftlicher Höhepunkt ab 21 Uhr in der Depothek über die Bühne. In deren Rahmen werden dann auch die neuen Meister gekürt.

Als Titelverteidiger bei den Männern nimmt der Landesligist Borussia Höchsten das Rennen in der Vorrunde A auf. Dessen neuer Trainer Carsten Hergert sieht dem ersten Saisonhöhepunkt nach starker Vorbereitung locker entgegen: „Nichts ist unmöglich, aber erst einmal müssen wir uns in der Gruppenphase gegen die starken Bezirksligisten aus Hörde und Brechten durchsetzen.“ Christian Nolte fehlt, der Einsatz von Neuzugang Niklas Grotemeyer ist fraglich.

HC Süd mit komplett neuer Mannschaft

Das Feld in Staffel zwei führt der personell total umformierte Verbandsligist HC Süd mit seinem neuen Trainer Martin Denso an. Der muss auf Torwart Michael Trippe und Dirk Cipa verzichten und hat als Ziel natürlich die Endrunde im Visier.
Störfaktor könnte Densos letztjähriger Klub sein. Der Landesligist ASC 09 jedenfalls richtet sich auf einen Zweikampf mit den Südlichen um den Staffelsieg ein. „Schaffen wir das, ist alles möglich“, so Trainer Andreas Roring, der allerdings ohne Maik Rehr auskommen muss.

Favorit auf den Halbfinaleinzug in der Gruppe C ist der Landesligist Westfalia Hombruch. Trainer Kai Ruben kann bis auf Sebastian Timte Bestbesetzung aufbieten. Coach Rüdiger Edeling vom Hauptkonkurrenten fehlen indes Moritz Fuß, Micharel Herrmann, Tobias Scholz und Tobias Albowitz.

OSC Dortmund steht in der Pflicht

Den Heimvorteil im Rücken und ohne große personelle Sorgen ist für den Verbandsligisten OSC Dortmund der Sieg in der Gruppe D absolute Pflicht und das Minimalziel. Daran jedenfalls lässt Roland Wilms, gemeinsam mit Carsten Lueg als Trainer verantwortlich, keine Zweifel aufkommen.

Das Frauenfeld wird vom Oberligisten und amtierenden Meister Borussia Dortmund 2 mit seinem neuen Trainer Ralf Wolters angeführt. Im Normalfall müsste sich die personell aufgerüstete Sieben des ASC 09, der mit Frank Moormann ebenfalls ein anderes Gesicht auf der Bank präsentiert, als schärfster Rivale entpuppen.
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