Eishockey-Oberliga: Stadt bewegt sich - Kehrtwende in letzter Minute?
DORTMUND Die Stadt Dortmund macht den Fans des vom Aus bedrohten Eishockey-Oberligisten EHC Dortmund neue Hoffnung. "Wir gehen nicht davon aus, dass der EHC vor dem Aus stehen muss", sagte Dortmunds Stadtdirektor Jörg Stüdemann. Man werde alles tun, um diesen Fall zu verhindern.
Dr. Günter Kuboth (l.) und Frank Gentges führten die Elche nach oben. Doch wie geht es in der Zukunft mit dem EHC weiter? Am Freitag signalisierte die Stadt die Bereitschaft, dem Eishockey-Oberligisten zu helfen. (Foto: Laryea)
- Fußball: 3. Liga BVB II-Stürmer Boyd steht vor Wechsel
- Tennis-Bundesliga Für TG Westfalia beginnt Kampf um den Klassenerhalt
- Golf Könige des Grüns suchen neuen Stadtmeister
- Rudern Deutschland-Achter zur Generalprobe nach Luzern
- Dortmunder Fußball-Kreisligisten SV Berghofen gerettet - Spiekermann wechselt zu SF Nette
Stüdemann: "Nicht einfach, Verein zu unterstützen"
Weil der EHC als Profi-Sportverein eingestuft und die Stadt nach ihren Statuten ausschließlich für den gemeinnützigen Sportbereich zuständig sei, sei es für sie nicht einfach, den Verein finanziell zu unterstützen, so Stüdemann.
Mit der Aufstellung des städtischen Haushalts 2013, die im März beginnt, werde man gucken, was sich für das EHC-Profiteam baulich verbessern lasse, kündigte der Stadtdirektor an. Darüber hinaus werde man überlegen, was kurzfristig möglich sei. Alte Vorwürfe seien damit „Schnee von gestern“.
Künftig werde man bei Gesprächsbedarf schneller zum Telefon greifen, sicherten sich die Akteure im Gespräch am Freitag zu. Zudem werde man als Stadt mit Nachdruck dafür werben, so Stüdemann, „dass für eine gewisse Zeit ein weiterer Partner zum EHC hinzustößt“.
In dem Zusammenhang baten Stüdemann und Sierau Dr. Kuboth, sich doch noch einmal als Geschäftsführer und unersetzbare Säule des Vereins in die Pflicht nehmen zu lassen.
Fotostrecke Elche-Fans demonstrierten in der City
Doch Kuboth winkte trotz der positiven Entwicklung ab. Er bleibt bei seinem Rücktritt zum 30. Juni: „Ich bin als Einzelperson zurückgetreten, nicht als GmbH. Das positive Signal der Stadt ist ein wichtiger Schritt. Zudem bin ich von der Resonanz aus der Öffentlichkeit überwältigt.“Keine Mühe hatte der EHC mit den Piranhas aus Rostock. Die Gentges-Truppe bezwang den Nordmeister auch in der Höhe verdient mit 9:3 (3:0, 3:2; 3:1).
















