Rudern: Tanker versenkt Achter – Athleten im eiskalten Kanal
DORTMUND Die Trainingsfahrt des Deutschland-Achters am Mittwoch auf dem Dortmund-Ems-Kanal endete mit einem unerfreulichen Tauchgang.
Retter im Motorboot: Bundestrainer Ralf Holtmeyer nahm die triefnassen Ruderer auf und brachte sie ins Warme. (Foto: dpa)
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„Binnen weniger Sekunden waren wir vollgelaufen und standen bis zu den Knien im Wasser. Das war saukalt“, sagte Sauer.
Aber der Reihe nach. Zur Einheit am Nachmittag hatten die Trainer Ralf Holtmeyer und Werner Nowak zwei Achter aufs Wasser geschickt. Der Sauer-Achter fuhr vor, wollte nach 4,5 Kilometern noch an dem Tankschiff vorbeifahren, um fürs Streckenfahren freie Fahrt zu haben. Doch dann spülte die Welle des Tankers übers Bug ins Ruderboot.
Boot weitgehend unbeschädigt
Die Bugleute Ivan Saric und Max Bandel schrien laut auf, als sie bis zur Brust plötzlich im Wasser saßen. Kurz darauf stand die gesamte Mannschaft bis zum Bauchnabel unter Wasser und merkte, wie der Achter langsam unter ihnen Richtung Grund sank. Bundestrainer Ralf Holtmeyer zog zunächst die Hälfte der triefnassen Mannschaft aus dem Wasser und brachte sie direkt zurück an den Ablegesteg.
Vier weitere Athleten wurden von Coach Werner Nowak, der wenige Minuten später am Unfallort eintraf, aufgenommen. Der untergegangene Achter trieb nach Verlassen der Mannschaft wieder an die Wasseroberfläche und wurde von der zweiten Achtercrew gesichert und von den Booten der Trainer zurückgeschleppt. „Zum Glück sind wir alle und das Boot weitestgehend unbeschädigt geblieben“, sagte Martin Sauer. Der Schock stand jedoch allen ins Gesicht geschrieben

















