Handball-Stadtmeisterschaft: Titelverteidiger Hombruch wehrt OSC-Ansturm mit 9:8 ab
DORTMUND Jubel, Trubel, TuS Westfalia Hombruch: Der alte und neue Handball-Stadtmeister der Männer kommt aus dem Dortmunder Süden.
Ausgelassener Hombrucher Jubel nach der erfolgreichen Titelverteidigung bei den Stadtmeisterschaften. Jenny Schnitter von der DOKOM21 überreichte den Dieter Gohmann Gedächtnispokal an die strahlenden Gewinner. (Foto: Ludewig)
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Führung leichtfertigt verspielt
Das Finale entpuppte sich an der Schweizer Allee als absoluter Turnierhöhepunkt, war an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten. Die Entscheidung fiel mit der Schlusssirene durch einen von Patrick Hoffmann verwandelten Strafwurf. Es war für Westfalias Torjäger Versuch Nummer zwei innerhalb von wenigen Sekunden. Kurz zuvor scheiterte er an OSC-Schlussmann Julian Stumpf.
Der zweite Siebenmeterpfiff traf bei den OSC-Verantwortlichen allerdings auf wenig Verständnis. „Da hätte sich bei den Hombruchern über einen Freiwurf sicher auch niemand beschwert,“ resümierte Trainer Thorsten Stoschek, der zuvor mit ansehen musste, wie seine Schützlinge eine 8:6-Führung zwei Minuten vor dem Ende etwas leichtfertig verspielten.
Einseitige Halbfinals
Bis dahin hinterließ der Herausforderer den spielerisch gefälligeren Eindruck. „Das war eine Partie auf Augenhöhe, in der wir letztlich auch ein wenig mehr Glück hatten“, freute sich Westfalia-Coach Uhrmeister über die vor allem kämpferisch tadelsfreie Vorstellung seiner Schützlinge.
Die vorangegangenen Halbfinal-Aufgaben stellten die beiden Endspielteilnehmer vor keine großen Probleme. Die Hombrucher besiegten den Landesligisten und Höchsten-Bezwinger ASC 09 mit 10:5. In Topform dabei: Torwart Benny Hoffmann. Gegen ihn und das Westfalia-Abwehrbollwerk fanden die Apler- becker lange Zeit überhaupt keine Mittel.
"Kür vermasselt"
Der Titelverteidiger enteilte auf 7:0, ehe Jonas Bovensmann erstmals für den ASC „einnetzte“. Nach ordentlicher Vorrunde verschlug es Trainer Hendrik Ernst ob des sang- und klanglosen Ausscheidens die Sprache – kein Kommentar.
Vergleichbar souverän legte der OSC anschließend den Fall ATV Dorstfeld mit 13:6 zu den Akten. Im Angriff mit einem spielfreudigen und gleichsam torgefährlichen Mittelmann Philipp Schürmann sowie dank konsequenter Deckungsarbeit, setzte sich die Stoschek-Sieben zügig auf 5:1 ab, spulte ihr Programm danach routiniert herunter. „Wir haben die Vorrundenpflicht erfüllt, die Kür dann aber vermasselt. Es wartet noch eine Menge Arbeit“, analysierte Dorstfelds Co-Trainer Martin Volkert.













