Handball-Verbandsliga: Westfalia hält Druck stand und siegt gegen Schwitten
DORTMUND Die Westfalia aus Hombruch hielt trotz aller personellen Sorgen dem Druck stand, feierte zum Jahresauftakt einen ganz wichtigen Erfolg und stellte den Anschluss zum Tabellen-Mittelfeld her.
Rechtsaußen Jonas Höhmann (l.) war mit sieben Treffern am wichtigen Hombrucher Sieg über den TV Schwitten beteiligt (Foto: Ludewig)
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Kähler verletzt
Beim Abschlusstraining am Donnerstag hatte sich Mark Kähler einen Bänderriss am Sprunggelenk zugezogen, fiel neben dem schulterverletzten Bastian Fuck aus. Und die grippekranken Kevin Bekel, Patrick Hoffmann und Jonas Höhmann fanden direkt aus dem Bett den Weg in die Halle. Die Voraussetzungen hätten vor der richtungsweisenden Partie nicht ungünstiger sein können.
Doch allen Unwägbarkeiten zum Trotz nahmen die Hausherren sofort entschlossen das Heft in die Hand. Orientiert an den taktischen Vorgaben und aus einer konsequenten Abwehr mit dem erneut überragenden Schlussmann Benny Hoffmann heraus wies die Westfalia dem Gast aus dem Sauerland umgehend die Grenzen auf.
Schnelle Vorentscheidung
Nach 14 Minuten war Hombruch schon fast vorentscheidend auf 10:3 enteilt, wusste dem komfortablen Vorsprung allerdings bis zur Pause nicht ganz Bestand zu verleihen. Ernsthaft in Gefahr gerieten die zwei so wichtigen Punkte allerdings auch im zweiten Abschnitt unter der Regie von Spielmacher Marc Lauritsch nicht mehr. Zudem machte sich nun auch immer nachhaltiger die Rückkehr der lange verletzten Manuel Aßhoff, Kevin Bekel und Patrick Hoffmann bemerkbar.
So sah Ruben abschließend gegen allerdings schwache Schwittener nur in einer Richtung Anlass zu Kritik: „Wir hätten deutlich höher gewinnen müssen.“
Hombruch: B. Hoffmann, Reimann, Deuter; Bekel (4), P. Hoffmann (9/7), Lauritsch (2), Panhorst (1), Aßhoff (1), Hobrock (1), Timte (3), Höhmann (7), Prepens (1)













