Tessa Cocx im Interview: "Wir haben einen Schritt vorwärts gemacht"
DORTMUND Der Tipp kommt spontan, mit klarer, fester Stimme. „Wir gewinnen in Oldenburg“ sagt Tessa Cocx vor der Partie am Mittwoch (19.30 Uhr) der Handballerinnen von Borussia Dortmund beim Tabellenfünften.
Tessa Cocx in Aktion. (Foto: Ludewig)
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Tessa Cocx, zuletzt zwei Niederlagen, und die Rote Laterne brennt lichterloh, wie miserabel ist die Stimmung?
Tessa Cocx: Gar nicht so schlecht, wie Sie vielleicht glauben. Natürlich ist der Blick auf die Tabelle wenig ermutigend, wir dürfen jetzt nicht ganz den Anschluss verlieren. Aber wir sind noch lange nicht deprimiert, wir werden weiterkämpfen, darauf können sich alle verlassen. Noch sind wir nicht abgestiegen.
Aber die Lage ist doch realistisch längst aussichtslos...
Cocx: Warum sollen wir in Oldenburg keine Chance haben? Aber wir wissen natürlich, dass uns jetzt eine Überraschung gelingen muss, es müssen endlich mal unerwartet Punkte her. Dann sieht es auch wieder besser aus, denn dann kommen noch die „etwas leichteren“ Gegner. Aber wir brauchen sicher noch fünf Siege, und wir sollten beim VfB damit anfangen.
Wo nehmen Sie den Optimismus her?
Cocx: Wir haben uns gesteigert, auch wenn sich das an Punkten nicht festmachen lässt. Das Team wächst immer mehr zusammen, vor allem die jungen Spielerinnen entwickeln sich weiter. Wir haben einen Schritt vorwärts gemacht, der Neuaufbau beim BVB hat doch schon längst begonnen.
Wäre Tessa Cocx nächstes Jahr auch in der 2. Liga noch mit an Bord?
Cocx: Mit der Frage habe ich mich konkret noch nicht beschäftigt, aber ich würde es auch nicht ausschließen. Denn ich fühle mich hier wohl und die Atmosphäre untereinander stimmt.
















