Mahnmal Bittermark: 1200 Menschen gedenken der Opfer des Nazi-Regimes
BITTERMARK Rund 1200 Menschen haben am Karfreitag am Mahnmal in der Bittermark der Opfer der Naziverbrechen gedacht. Vor 66 Jahren wurden dort, im Rombergpark und in Hörde fast 300 Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und Widerstandskämpfer aus sieben Nationen ermordet.
Bürgermeisterin Birgit Jörder legte einen Kranz nieder. (Foto: Oliver Schaper)
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Keine Entschudigung für Verbrechen
Im Alter von 89 Jahren starb er im vergangenen Jahr. Seine Worte wirkten auch an diesem Karfreitag weiter, obwohl aus Altersgründen zum ersten Mal keine französische Delegation mehr anreiste. Jean Chaize, Präsident des Verbandes ließ ein Grußwort verlesen, das mit Forests Worten gegen das Vergessen endete. Klaus Lenser, Lehrer an der Geschwister-Scholl-Schule, übernahm in der Nachfolge von Wolfgang Asshoff die Moderation und – sichtlich bewegt – damit die Lesung des Grußwortes Chaizes.
Weitere Reden verlasen Bürgermeisterin Birgit Jörder und Ernst Söder von der Vereinigung Förderverein Gedenkstätte Steinwache/Internationales Rombergpark-Komitee. Söder machte deutlich, wie noch lange nach dem Krieg Befehlsgehorsam als Entschuldigungsgrund für die Verbrechen genannt wurden. Er rief dazu auf, sich solcher Verharmlosungen auch heute aktiv entgegenzustellen und Neonazis vor den Toren Dortmunds Einhalt zu gebieten.
Ruf nach Zivilcourage
Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule präsentierten Widerstandsformen während der Nazi-Herrschaft riefen zur Zivilcourage auf.
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Posaunenchören Dortmunds und dem Jugendchor Teenclouds des MGV Brakel.













