Musikszene: Adrenalinkick: Diskjockey
HACHENEY Tobias Portugall ist Auszubildender zum Elektroniker. Wenn der 21-Jährige aber mal gerade nicht verdrahtet, ausmisst oder montiert, steht der Hacheneyer trotzdem mächtig unter Strom.
Tobias Portugall aus Hacheney ist tagsüber Auszubildender zum Elektroniker, nachts legt der 21-Jährige in Dortmunds Diskotheken auf. (Foto: Stein)
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Dj seit fünf Jahren
Aber auch in den „Nightrooms“ an der Hansastraße und in den Clubs auf dem ehemaligen Thier-Gelände stand der 21-Jährige regelmäßig hinter den Plattentellern. „Totto“ – so nennen ihn seine Freunde – legt seit gut fünf Jahren auf. „Ich hatte damals großes Interesse an der Musik.
Und dann wollte ich mehr daraus machen“, sagt Tobias Portugall, der zunächst wie jeder Diskjockey am Anfang seiner Karriere die Keller von Geburtstagsfeiern als Bühne nutzte. Heute legt „Totto“ lieber auf, anstatt selbst feiern zu gehen. „Das ist für mich ein Adrenalinkick“, schwärmt der Hacheneyer, der auch vom Schlagzeugspielen begeistert ist.
"Deutscher Meister"
„Irgendwie habe ich so eine musikalische Veranlagung“, erklärt der 21-Jährige und lacht. DJs stehen bis in die frühen Morgenstunden in den Diskotheken. Eine gute Kondition ist daher fast so wichtig wie Kopfhörer und Platten für die Auftritte. Die Puste für eine lange Partynacht hat Tobias Portugall – der Azubi darf sich seit letztem Jahr „Deutscher Meister“ im Karate nennen.
Obwohl der Hacheneyer jedes Wochenende ausgebucht ist, hat der DJ noch einen großen Traum: „Ich möchte gerne mal auf einer Großveranstaltung wie der ’Mayday‘ auflegen. Das wäre fett“, gesteht der 21-Jährige, der am Samstag wieder auflegt. Sein „Zuhouse“ ist dann wieder das „Purple“.














