Dortmunder Produkt: Der U-Turm als Klappkarte
HÖRDE Peter Dahmens Vorbild kostete 70 Millionen Euro. Sein eigenes "U“ ist viel billiger. Wer das große Original mag, kann es falten und verschicken: Das Dortmund U gibt es jetzt als Pop-Up-Grußkarte.
Das Aufklappen dauert nur einen Augenblick- das Zusammenbauen für den Verkauf der Karten etwa acht Minuten. (Foto: Peter Bandermann)
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Eine Woche üben
Eine Woche lang entwickelte Peter Dahmens das Meisterstück in einer Rundum-Ansicht. Weil die 360-Grad-Variante ein Liebhaberstück und für die Massenproduktion nicht geeignet ist, reduzierte Peter Dahmen mit seinem früheren Dortmunder Studienkollegen Jens Gollnow das große Klapp-U zu einer versandfähigen Grußkarte.
Fotostrecke Hörder Künstler Peter Dahmen baut das Dortmunder Pop-Up-U
Das Architektur-Original verstehen, mit der Geometrie die Proportionen berechnen, am Computer die Dimensionen erfassen, einen ersten Entwurf zusammenbauen und dann über eine Stanzform in Serienproduktion gehen – Peter Dahmen hatte die Idee und der seit Jahren in Dortmund als "Kartenmacher“ sein Geld verdienende Jens Gollnow hatte den Vertrieb."Alles Handarbeit"
Seit Tagen sind beide damit beschäftigt, die in der Hörder Druckerei Hitzegrad gestanzten 250 Gramm schweren Papiere zu den Pop-Up-U‘s zusammenzusetzen. "Alles ist Handarbeit", betonten die Designer stolz, "und jeder Produktionsschritt stammt aus Dortmund."
Handarbeits-Partner der Karten-Künstler sind die gemeinnützigen Werkstätten "Gottessegen" in Kirchhörde, wo aus den Papier-Einzelteilen aus Papier die Klapp-U‘s für den Verkauf in dem Geschäft an der Saarlandstraße 83 entstehen. Der Clou: Ein A4-Bogen liefert drei Hintergründe für die U-Fenster:
Bier im Fenster
Neben dem neutralen "Alles Gute" auf rotem Grund können die Dortmunder den Empfängern auch ein "Frohes Fest" wünschen oder ein prickelndes Bier hinter die Fenster schütten. Nicht immer hat beim U alles so gut geklappt wie beim Pop-Up-U.
















