An der Palmweide: Eltern besorgt um Sicherheit ihrer Kinder
BAROP Eltern der Ostenberg-Grundschule drängen auf der großen Kreuzung An der Palmweide auf mehr Sicherheit für Fußgänger. Die Stadt lässt die Ampelanlage prüfen und will nachbessern. Tempokontrollen sollen – so der Wunsch der Eltern – Autofahrer bremsen.
Die Stadtbahnhaltestelle "An der Palmweide". (Foto: Peter Bandermann)
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Sehr unübersichtlich
Linksabbieger, die auf zwei Spuren in Richtung Innenstadt steuern und dabei auf Gegenverkehr stoßen können, Radwege, Wendemanöver langer Linienbusse und Schulkinder, die in großen Gruppen auf Grünlicht wartend auf der Mittelinsel mit den Gleisen stehen, während die U 42 anrollt – der Bereich „An der Palmweide“ / Krückenweg in Barop ist eine komplizierte Kreuzung.
Martin Krieg von der Abteilung für Verkehrstechnik des Tiefbauamtes stellte am Montag gleich zu Beginn des Gesprächs klar: „Die Lage hier ist vom Verkehrsrechner so eben noch zu bewältigen, die Ampelschaltung ist nicht immer plausibel.“
Vorrangschaltung für Stadtbahnen
So sehen es auch die Eltern der Ostenberg-Schule, deren Kinder die Kreuzung als „Walking-Bus“ passieren. In großen Gruppen überqueren sie – begleitet von Vätern und Müttern – den Knotenpunkt, an dem immer wieder die Vorrangschaltung für Stadtbahnen für Durcheinander sorgt.
So kann eine Grünphase 15 Sekunden dauern, für eine Sekunde von Rotlicht unterbrochen werden, um dann wieder auf Grün zu schalten. Ebenso gut ist eine dreiminütige Wartezeit möglich.
Kurze Grünphase
Laut Schulleiterin Barbara Siedlaczek bringe vor allem die Stadtbahn die Schulkinder immer wieder in Bedrängnis: „Wir schaffen es wegen der kurzen Grünphase für Fußgänger immer nur bis zu den Gleisen. Während wir dann auf die nächste Grünphase warten, kommt eine Straßenbahn an“ ¨– was zwischen Fahrbahnrand mit schnellen Autos und den Gleisen für Unruhe unter den Kindern sorgt.
Autos und Fußgänger
Anke Staar beklagte zu schnell fahrende Autos, die es vor allem stadteinwärts eilig haben: „Sie sehen aus der Entfernung, dass die Ampel noch Grün zeigt und geben Gas.“ Bezirksbürgermeister Hans Semmler (rechts) sagte Unterstützung zu und will den Eltern bei einem Antrag helfen.
Eines stellte der Bezirksbürgermeister aber klar: „Ich sehe hier sehr viele Fußgänger, die beim Umsteigen vom Bus auf die Bahn mal eben bei Rot über die Straße laufen.
Verbesserungsmaßnahmen
Und so geht es weiter: Martin Krieg vom Tiefbauamt beauftragt ein Planungsbüro für Signaltechnik, die Ampelanlage zu prüfen und nachzubessern. Eltern beschreiben dafür ihre Wünsche.
Bezirksbürgermeister Hans Semmler bittet die Verkehrswacht und die Polizei um Geschwindigkeitsmessungen, um den subjektiven Eindruck zu hoher Geschwindigkeiten zu überprüfen.
Und die Eltern der Ostenberg-Grundschule beantragen auf Vorschlag von Dr. Matthias Albrecht vom „Runden Tisch“ gegen Kinderunfälle den Aufbau von Messtafeln, die Autofahrern ihr Tempo anzeigen.













