Kontroverse um Satzung: Gibt es zu viele Verbote am Phoenix-See?
DORTMUND Zehn Seiten, 24 Paragraphen und jede Menge Verbote - die vorgeschlagene See-Satzung für den Phoenix-See schlägt in der Politik hohe Wellen. Jetzt sind die Dortmunder Ratspolitiker gefragt.
Der Phoenix-See in Hörde. (Foto: Dieter Menne)
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Jusos wollen Baden erlauben
Die Jungsozialisten machen den Verbotskatalog am Phoenix-See in einem Antrag sogar zum Thema beim SPD-Unterbezirksparteitag, fordern die Ausweisung von Grillplätzen und die Aufhebung des Badeverbots, „sobald dies ökologisch möglich ist“.
Dr. Christian Falk kann als Chef des See-Betriebs die Aufregung allerdings nicht nachvollziehen. „Wir schaffen keine Sonderregelung für den Phoenix-See, sondern fassen zusammen, was Ortssatzung der Stadt und Talsperren-Verordnung vorgeben“, erklärt er. Beide Regelwerke gelten ohnehin auch jetzt schon für den Phoenix-See. Einzige Ausnahme sei das Verbot von speziellen Modell-Rennbooten und -autos, das zusätzlich aufgenommen wurde.
Grüne wollen Satzung überprüfen

Wer an Sommertagen in Parks unterwegs sei, wisse, dass die Lebenswirklichkeit anders aussehe. Der Vorschlag der Grünen: „Wir wollen, dass die Ortssatzung generell gründlich entrümpelt wird und dann auch für den Phoenix-See gilt. Eine eigene Satzung soll nur für den eigentlichen See-Bereich erlassen werden.“












