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Medienhaus Lensing
02.06.2010 05:00 Uhr
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Phoenix-See: Großes Eröffnungsfest am 1. Oktober

HÖRDE 2001 verglühte im stillgelegten Thyssen-Krupp-Werk die Hörder Stahlgeschichte. 2011 bauen die ersten von 70 Grundstückseigentümern am Phoenix-See ihr Haus.Von Peter Bandermann

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Blick von der Weingartenstraße auf die See-Baustelle: Das Gelände hat längst Konturen angenommen. (Foto: Bandermann)

Zehn Jahre liegen dazwischen. Zehn Jahre, in denen Stadtplaner, Politiker, die See-Gesellschaft und Bauarbeiter mit dem Turbolader ein ehrgeiziges und auch umstrittenes Projekt realisierten. Seit mehreren Wochen nehmen die bunten Pläne sichtbare Konturen an. Die Zukunft ist greifbar geworden. 

Yachtclub 2011

Schon im nächsten Jahr soll der Yachtclub die ersten Segel setzen. Was noch im Verborgenen liegt, veröffentlichte Heinz Hüppe von der Phoenix-See-Entwicklungsgesellschaft gestern in der Bezirksvertretung in Hörde.

Seinen Vortrag eröffnete er mit einem Termin: Am 1. Oktober feiert Hörde ein großes Fest. Dann fluten zwei Grundwasserbrunnen mit vier Litern pro Sekunde den Phoenix-See. Frischwasser hilft nach, damit der See in der ersten Flutphase keimfrei bleibt. Bis Ende 2010 sind alle Straßen und Wege auf dem früheren Stahlwerksareal angelegt.

Im Herbst beginnt der Abriss der Afflerbach-Halle. Parallel zu diesen Bauarbeiten vermarktet die See-Gesellschaft Grund und Boden. Bereits 70 Käufer haben sich eine Scholle am See gesichert. 

Kulturinsel in Betrieb

Die ersten Häuser dürfen ab Mitte 2011 errichtet werden. Zeitgleich kann auch die Kulturinsel in Betrieb genommen werden. Dann verschwinden auch die Bauzäune. Heinz Hüppe: „Dann ist der See öffentlich zugänglich.“ Groß ist auch die Nachfrage an Baugrund in direkter Hafen-Nähe. Die Investoren stehen in der Schlange – „und erste Verträge sind auch schon abgeschlossen“, so Hüppe.

Zwei lange unbeantwortete Fragen bewegten bisher die interessierten Hörder: Was passiert mit dem großen Magazingebäude und was passiert mit der alten Tullvilla? Beide Objekte sind von der Faßstraße aus zu sehen.

Antwort: Im Magazingebäude entsteht eine Tagesklinik oder ein Seniorenheim. Großes Interesse an der Tullvilla hat eine Musikschule gezeigt. Bis dahin wird weiter in die Hände gespuckt. 


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