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Medienhaus Lensing
29.08.2011 17:12 Uhr
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Dortmunder beim Weltjugendtag: Gutes Gefühl trotz Hitze, Gewitter und Überfüllung

APLERBECK  Über 1800 Kilometer legten 20 Jugendliche und Vikar Daniel Schwarzmann aus dem Pastoralverbund Aplerbeck zum Weltjugendtag zurück. Die Gruppe erlebte La-Ola-Wellen und Duschen-Knappheit – und traf in Spaniens Hauptstadt Madrid einen weiteren Dortmunder.

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Die Jugendlichen aus dem Pastoralverbund Aplerbeck mit Weihbischof Matthias König, einem gebürtigen Schürener. (Foto: privat)

Auch Matthias König hatte sich auf den Weg in den Süden gemacht. Der 59-Jährige ist Weihbischof im Erzbistum Paderborn und stammt aus Schüren. König hielt in Madrid eine Katechese – eine Einführung in den christlichen Glauben – die die Jugendlichen und der Vikar besuchten.

Die erste Station nach 24-stündiger Busfahrt war jedoch Pamplona im Norden des Landes. Dort wurden die Reisenden von einer spanischen Gemeinde aufgenommen und lernten bei einer Sonntagsmesse gleich Lieder in der Landessprache. „Vor allem die Gastfreundschaft der Spanier hat uns sehr beeindruckt“, sagte Vikar Schwarzmann.

Dortmunder bringen La Ola in gang

Bei einem großen Fest revanchierte sich die Gruppe aus Deutschland dann mit guter Stimmung: Sie brachte eine La-Ola-Welle in Gang und feierte mit den Spaniern in „Humba“-Manier. Zum Abschied gab es als Dankeschön für die Spanier eine BVB-Tasse, einen BVB-Schal und ein Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

Als die Jugendlichen und der Vikar schließlich in Madrid ankamen, waren sie mit 1600 anderen Pilgern in einer großen Turnhalle untergebracht – nur 16 Duschen stellten sie vor eine logistische Herausforderung. „Die starke Gemeinschaft hat uns durch manche Schwierigkeit getragen“, blickte Schwarzmann auf die insgesamt zehn Tage lange Reise zurück. Der Gottesdienst-Platz zum Beispiel sei überfüllt gewesen, außerdem machten Hitze und Gewitter den Dortmundern zu schaffen.

Mit gutem Gefühl nach Hause

Am Ende überwogen jedoch die positiven Eindrücke, wie Schwarzmann es zusammenfasste: „Wir sind aufgrund der Papstmesse, dem Miteinander der Nationen und der hilfsbereiten Madrilener mit einem guten Gefühl nach Hause gefahren.“ Ein neues Ziel gibt es auch schon: 2013 findet der Weltjugendtag in Rio de Janeiro statt.


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