Hombruch: Jugendfreizeitstätte ändert Osterprogramm
HOMBRUCH Statt abenteuerlicher Ritterspiele gibt es ab Montag (6.4.) in der Jugendfreizeitstätte Hombruch ein friedliches Programm „Rund um den Frühling“. Klingt vergleichsweise dröge, wenn man sich an das noch vor wenigen Tagen angekündigte Ambiente-Lager an der Jugendfreizeitstätte erinnert, dass „Tremoniens Erben 3“ aufschlagen sollten.
Diese Jugendlichen sehen das Rollenspiel als harmlosen Spaß. (Foto: Dennis Werner)
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Lieber harmlose Osterhasen gebastelt
„Larp“ steht für „Live Action Role Playing“. Bei diesem Rollenspiel nehmen die Teilnehmer u. a. an Schlachten mit Schaumstoffwaffen teil. Grund für den Programmwechsel ist die derzeitige Überprüfung aller Konzeptionen, die in irgendeiner Form mit Gewalt zu tun haben könnten.
Fanatsiewelt - keine Realität
Vor allem die Ereignisse aus Winnenden veranlassten die Sozialpädagogin dazu herauszufinden, was für Kinder und Jugendliche so faszinierend am Kämpfen ist. Sie möchte sicher gehen, dass die Jugendlichen, nachdem sie in einem Rollenspiel in eine andere Gestalt geschlüpft sind, die Fantasiewelt auch wieder verlassen „und in der Realität ankommen.“
„Die Kinderwoche kann ich dabei nicht losgelöst von den Jugendlichen betrachten“, begründete Angelika Schmitt die Entscheidung, warum neben der Überprüfung der Larp-Gruppe, die sich jeden Dienstag in der JFS traf, nun auch die Ritterspiele für Kinder abgesagt wurden.













