Widerstand wächst: Kahlschlag „Am Gardenkamp“ schockiert die Baroper
BAROP Nach dem Kahlschlag in Fauna und Flora für den Bau der Straße „Am Gardenkamp“ in Barop regt sich Widerstand in dem Stadtteil. Massiver Widerstand, der das längst beschlossene Projekt stoppen soll.
Kahlschlag für den Straßenbau: Diese Schneise führt 2011 direkt zur Universität. (Foto: Bandermann)
- Nacht der offenen Kirchen Sechs Gotteshäuser im Dortmunder Süden öffnen eine Nacht lang
- Freiwillige Feuerwehr Hombruch Tag der offenen Tür mit Übungen und Kinderprogramm
- Zusammenprall mit Auto Motorradfahrer zu Boden geschleudert - schwer verletzt
- Bushaltestelle Teutonenstraße 87-jähriger Hörder kämpft vergeblich für einen Wetterschutz
- An der Goymark Fehlender Fahrradstreifen sorgt für Unmut beim ADFC
Bagger rollen an
Andersen gehörte zu den bislang stillen Kritikern des Straßenprojekts. Das Vorgehen der Stadt erinnert ihn an die Zeichentrickserie „Als die Tiere den Wald verließen“: Fuchs, Dachs, Eule, Schlange, Reiher, Igel und Kröte flüchten vor den Baggern, die in kürzester Zeit ihr Revier vernichten.
Till-Henning Andersen ist überzeugt davon, dass viele Baroper, die noch aus dem Urlaub zurückkehren, geschockt reagieren werden. Und Widerstand formieren. Er selbst will jetzt Vorbereitungen treffen.
Das Straßenbauprojekt ist vom Rat der Stadt zwar längst beschlossen worden und die Baufirmen setzen die Pläne jetzt um, doch der 37-jährige Baroper will nicht mehr still halten und alle Hebel in Bewegung setzen.
Die Frage nach dem Sinn
Auch, weil allgemein anerkannt sei, dass der Bau der neuen Hauptverkehrsstraße zwischen Stockumer Straße und Uni „absolut sinnlos“ sei. Die hätte nicht nur den Verkehrsfluss für die neue Straße, sondern auch die Entwicklung des Verkehrs ohne den Gardenkamp-Bau berechnen müssen.













