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Medienhaus Lensing
13.01.2012 21:08 Uhr
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Pegelstand geregelt: Kleine Insel überflutet, dennoch kein Hochwasser am Phönix-See

HÖRDE Einige Spaziergänger schauen in diesen Tagen etwas verunsichert in Richtung Phoenix-See. Die kleine Insel am Nordufer ist fast verschwunden, die Steine im Süden sind überschwemmt. Land unter am Phoenix See?Christian Rothenberg

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Der Wasserstand des Phönix-Sees ist normal. (Foto: Jörg Bauerfeld)

„Nein, es gibt keinen Grund zur Beunruhigung. Dem See geht’s gut“ – das sagt Heinz Hüppe von der Geschäftsführung der Phoenixsee-Entwicklungsgesellschaft. Er erklärt: „Der Wasserstand des Sees ist nicht höher als sonst, sondern konstant.“

Die Insel soll so sein

Steigt der Pegel nämlich über einen bestimmten Punkt, dann wird das Überflusswasser in die Emscher abgeleitet. Die Regulierung geschieht über das am Hafen liegende Mönchsbauwerk. Die Wasserstands-Grenze liegt bei 93,50 Metern über dem Meeresspiegel (NN). Der Phoenix-See ist zwischen 4,66 und 2,50 Meter tief und liegt so zwischen 88,80 und 91 Metern über NN.

Entwarnung gibt Hüppe auch wegen der überschwemmten kleinen Landschaftsinsel im Norden des Sees. „Es ist beabsichtigt, dass die Insel unter Wasser steht. So gibt es hier keine Möglichkeit für Wassertiere, ihre Eier abzulegen."

Zu diesem Zweck ließ man hier fünf Mangroven-Weiden pflanzen, die auch unter Wasser wachsen. Dass man nur die herausragenden Weiden, aber kaum noch die Insel sieht, sei deshalb „völlig normal und absolut Sinn der Sache“.

Grundwasserstand ist ergiebig

Hüppe & Co. sind sehr zufrieden mit der Entwicklung des Sees. Selbst während des trockenen Herbstes habe man den Wasserstand immer konstant halten können. „Für das gedeihen der Pflanzen, für die ganze Vegetation des Phoenix-Sees ist das sehr wichtig“, sagt er.

Auf verschiedene Weise regelt die Entwicklungsgesellschaft den Wasserstand: Gespeist wird der See mit Grundwasser. Zusätzlich wird Regenwasser von den Dächern der um den See befindlichen Häuser hinein geleitet. Falls das nicht ausreicht, gibt es im Südosten noch zwei Brunnen, aus denen zusätzliches Wasser in den See geführt werden kann.

Zu wenig Wasser wird deshalb nie im See sein. Bisher war der Grundwasserstand sogar so ergiebig, dass die Brunnen noch nicht benötigt wurden. Die Spaziergänger müssen sich also keine Sorgen machen um den See.


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