Silvester: Mutter fordert Böller-Verbot in Wohngebieten
BAROP Das Silvester-Feuerwerk hallt bei einer Familie aus Barop immer noch nach. Der Start ins neue Jahr begann für sie mit einem Schock. Eine Rakete hätte Julian (9) und Amelie (7) Temming fast getroffen. Mutter Reinhild ist verärgert und fordert ein Verbot von Böllern in Wohngebieten.
Der Knall halt noch nach: Amelie (7) und Julian (9) Temming, in den Armen von Mama Reinhild (48), wären Silvester fast von einer Rakete getroffen worden. (Foto: Jana Schoo)
- Profi-Schlagzeuger Tony Liotta präsentiert auf seiner neuen DVD mehr als nur Musik
- "Hombruch karibisch" Mit 150 Tonnen Sand macht sich die Karibik in Hombruch breit
- Rodenbergstraße Arbeiten gehen an historischem Wirtschaftsgebäude voran
- Gablonzstraße Bürgersteig an der Gablonzstraße erhält neuen Bodenbelag
- Berghofer Friedhof Arbeiten am nördlichen Zugang sollen noch 2013 beginnen
„Ich hatte Angst“, erzählt Julian. Schwester Amelie nickt kräftig. „Mein Sohn hat am ganzen Körper gezittert“, erinnert sich Reinhild Temming. Den Feuerwerkskörper hatten Nachbarn auf der gegenüberliegenden Straßenseite gezündet. Die Rakete – in eine leere Sektflasche gestellt – sei von einem unebenen Stromkasten heruntergefallen, schildert Temming.
Nachbarn waren uneinsichtig
Die Nachbarin habe das „Geschoss“ mit dem Fuß genau in die Richtung der Kinder – anstatt in eine ungefährliche – geschubst. „Die Rakete hätte Julian am Bauch getroffen, Amelie am Bein“. Als sie die Nachbarn auf den Vorfall angesprochen habe, hätten die sich uneinsichtig gegeben.

Böller und Raketen können schwere Verletzungen mit bleibenden Schäden verursachen. Üblich sind Fleischwunden und Knalltrauma.
Der Verursacher begeht eine Straftat. Der Vorwurf: Mindestens fahrlässige Körperverletzung. Mögliche Folgen: Schadensersatz und Strafe.












