Eigenheimweg: Stromausfälle wegen Baustelle ärgern Bürger in Loh
LOH Für Peter Kelm ist es ein Winter, der Nerven kostet. Der Grund: Wegen einer Baustelle vor seinem neuen Zuhause im Eigenheimweg ist er immer wieder für einige Stunden ohne Strom. Peter Kelm friert - und Energieversorger DEW21 versucht sich in Erklärungen.
Peter Kelm wohnt am Eigenheimweg in Loh. Eine Baustelle vor der Haustür sorgt bei ihm für Ärger. (Foto: Jörg Bauerfeld)
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Die Folge: Die Innentemperatur geht in den Sinkflug. „Das war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte“, sagt Peter Kelm. Er bezog mit seiner Frau im September das Einfamilienhaus und muss seitdem immer wieder mit kurzfristigen „Stromausfällen“ leben.
"Das wird langsam zu viel"
„Ich würde wirklich gerne einmal wissen, ob das alles so seine Richtigkeit hat. Ob die DEW, wann immer es ihr beliebt den Strom abstellen kann“, sagt der Neu-Loher. Zwar würde jedes Mal, bevor der Stromzähler mit dem Zählen aufhört, ein Info-Schreiben im Briefkasten landen, in dem die DSW21 die kurzfristige Abkopplung vom Netz bekannt gibt. „Doch es wird langsam zu viel.“ Bestimmt drei Mal im Monat würde das so gehen.
Dem widerspricht Sabine Poschmann, Sprecherin von DEW 21, energisch. „Von November 2011 bis Februar 2012 mussten wir im Bereich des Eigenheimwegs den Strom dreimal abschalten.“ Zwar sei dies nicht die Regel, aber in diesen Fällen sei es betriebsnotwendig gewesen. „Wir bemühen uns, gerade in der kalten Jahreszeit den Strom nicht abzuschalten. An dem besagten Montag ging es aber nicht anders“, sagt die DEW21-Sprecherin.
DEW21: Zwei von drei Stromausfällen nach Kabelfehlern
Da musste ein neuer Verteilerkasten in Betrieb genommen werden – und dafür musste eben der Strom abgestellt werden. Betroffen waren allerdings auch nur die geraden Hausnummern am Eigenheimweg – also auch das Kelm-Haus. Die beiden andern Stromausfälle beruhten laut DEW21 auf Kabelfehlern.
Aber es nicht nur die punktuelle Abschaltung des Stroms, was einigen Anwohner des Eigenheimwegs ziemlich gegen den Strich geht, sondern auch die ewigen DEW21-Baustellen vor ihrer Haustür. Vor allem die Baugrube.
Viel zu eng sei es hier, so Peter Klem. „Was ist, wenn hier die Feuerwehr durch muss?“, fragt sich der Anwohner. Die Stadt gibt dazu folgende Auskunft. So sei alles in einer Richtlinie für Arbeitsstellen an Straßen geregelt.
Genug Abstand zur Baustelle
Eine Durchfahrt von 2,75 Metern genüge bei normalen Straßen. Lediglich an Busstrecken seien drei Meter gefordert. Am Eigenheimweg sind es drei Meter – damit ist die DEW 21 aus dem Schneider.
„Die Arbeiten an den Leitungen sind beendet. Und wenn die Frostperiode vorbei ist, werden die Baugruben auch verfüllt“, verspricht Sabine Poschmann.













