Sparzwang: Vereine wollen Hombrucher Hallenbad übernehmen / Rat entscheidet
HOMBRUCH Die Sorgen um die Zukunft des Hombrucher Hallenbades haben sich endgültig zerstreut: Am 30. September soll der Rat über die Übertragung des Bads an eine Gemeinschaft von Vereinen unter Federführung der Sportwelt Dortmund gGmbH entscheiden. Ab 1. November wäre es dann in neuer Hand.
Das Hallenbad Hombruch: Ein Vereinsmodell wie in Hörde und Aplerbeck oder tatenlos dem bitteren Ende entgegen sehen? (Foto: Archiv)
- Ab März Dr. Matthias Reusch geht nach 35 Jahren in Aplerbeck in den Ruhestand
- Hansa-Theater Peter Grimbergs neue Show - alles andere als fromm
- Facharztzentrum Kirchhörde Verdächtigter Arzt belastet seinen Geschäftspartner
- Schondelle Letzter Schritt auf dem Weg zurück zum natürlichen Verlauf
- Dauerfrost Naturbühne Hohensyburg muss Vorstellungen absagen
Am Ende beschloss der Rat die schrittweise Übertragung der vier verbliebenen städtischen Bezirkshallenbäder an Vereine und Sportwelt.
Die Kosten sind geregelt
Für Hombruch sind inzwischen ebenfalls die Konditionen festgezurrt. Die Vereine bekommen von der Stadt einen jährlichen Betriebskostenzuschuss von rund 350 000 Euro. Der Einspar-Effekt für den Stadtetat beträgt so rund 150 000 Euro.
Wenn die Vereine das Bad am 1. November offiziell übernehmen, soll ein fließender Übergang stattfinden. Das heißt, dass städtische Mitarbeiter noch für ein bis zwei Monate mit an Bord sind, betont Sportdezernent Jörg Stüdemann. Wichtig sei, dass die Nutzung des Bades für alle Gruppen und auch das Schulschwimmen dauerhaft vertraglich gesichert sind.














