Bildungszentrum "Adolf von Hansemann": 52 Aussteller zeigen ihre Arbeiten
OESTRICH Die Kunst in der Kaue, die zum sechsten Mal im Bildungszentrum Hansemann (ehemaligen Mengeder Zeche) durchgeführt wurde, hat sich inzwischen über Dortmund hinaus etabliert.
52 Aussteller zeigten ihre Arbeiten im Bildungszentrum "Adolf von Hansemann". (Foto: Schütze)
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Das Gros der Aussteller, die nicht nur aus dem Ruhrgebiet kamen, sondern u. a. aus Rheda-Wiedenbrück und Gießen, bildete auch in diesem Jahr wieder die Maler, die nahezu in fast allen Stilarten wilderten und überwiegend auch großes Talent zeigten.
Die Spannbreite der Bilder war so groß, dass die Kauflustigen regelrecht die Qual der Wahl hatten. Ins Auge fielen beispielsweise die großformatigen Pferdebilder und die Köpfe bekannter verstorbener Schauspieler wie James Dean und Marilyn Monroe.
Landschaftsansichten und Blumenbilder
Neben Porträts, die bei einer Ausstellerin auch in Auftrag gegeben werden konnten, waren u. a. Landschaftsansichten und Blumenbilder in vielen Variationen, großformatige Akte und bunte Holzbilder zu sehen und natürlich zu kaufen. Wer seinen Geldbeutel nicht überstrapazieren, aber dennoch nicht ohne ein Bild nach Hause gehen wollte, konnte sich mit künstlerischen Postkarten (oder auch kleineren Bildern) eindecken.
Fotostrecke 52 Aussteller zeigten ihre Arbeiten
Viel Interesse fanden die Schwarz-Weiß-Exponate, die der Wattenscheider Künstler Wolfgang Schlott unter dem Motto „Mein Ruhrpott“ ausstellte, und die viel Lokalkolorit zeigten. Beispielsweise den Gastgeber-Pütt „Adolf von Hansemann“ in seinem ursprünglichen Zustand sowie das Jugendstil-Tor der früheren Schachtanlage Zollern in Bövinghausen und die Zeche Germania in Kirchlinde.Ton- und Glas-, Näh- und Strickarbeiten
Neben Gemälden und Bildern wurden u. a. auch Skulpturen, Ton- und Glas-, Näh- und Strickarbeiten sowie diverse kleinere Mitbringsel angeboten, wie handgefertigte Puppen, künstlerisch bemalte Porzellan-Spardosen, Geldbörsen und Schmuck, der allerdings nicht immer handgemacht war.
Der finanzielle Erfolg fiel naturgemäß bei jedem der Aussteller – je nach Angebot – unterschiedlich aus. Dass sich der Kunstgewerbemarkt auf der früheren Mengeder Zeche aber offensichtlich lohnt, davon ist Projektleiterin Zalecky überzeugt: „Sonst wären sicherlich nicht 50 Prozent der Aussteller bereits Stammgäste“.














