Alles in einem Raum
HUCKARDE Mehr zur OGS-Situation an der Gutenberg-Grundschule verrät Leiterin Ulla Göbel im Interview.
OGS-Leiterin Ulla Göbel.
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Göbel: Wir können den Kindern im Grunde nicht das bieten, was wir eigentlich möchten. Da alles in einem Raum stattfindet, bis auf die Hausaufgaben und das Mittagessen, haben die Kinder zum Beispiel überhaupt keine Rückzugs- und Entspannungsmöglichkeiten. Ein anderes Problem ist der fehlende Stauraum: Wohin mit 62 Tornistern und 62 Jacken?
Wie wirkt sich das aus?
Göbel: Der Platzmangel führt unter anderem dazu, dass sich die Kinder mehr streiten. Austoben können sie sich zwar auf dem Schulhof, doch nachdem das marode Klettergerüst abgebaut wurde, ist er auch nicht mehr so richtig attraktiv. Aber wir geben natürlich unser Bestes.
Was halten Sie denn von der Container-Lösung?
Göbel: Auf der einen Seite sorgt diese Maßnahme für eine räumliche Entspannung. Auf der anderen Seite widerspricht der Container aufgrund seiner Lage unserem Konzept „Schule unter einem Dach“.
Auch organisatorische Probleme bringen die beiden Standorte mit sich: Spätestens, wenn Betreuerinnen aus gesundheitlichen Grünen ausfallen, können wir nicht beide nutzen. Ein neues Gebäude für die OGS ist deshalb absolut notwendig. Alles andere ist und bleibt ein Provisorium.













