Wilhelm-Busch-Realschule: Aufgaben gemeinsam und erfolgreich stemmen
WISCHLINGEN Ohne Fördervereine geht bei den meisten Schulen gar nichts. Ohne den Förderverein der Wilhelm-Busch-Realschule würde an der Schule vor allem eines passieren: Die Küche bliebe kalt.
Schriftführer Karl-Heinz Neubauer und Kassiererin Birgit Schmelter (r.) helfen Claudia Kuczniak die aufgaben eines Fördervereins zu stemmen. (Foto: Holger Bergmann)
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"Mittlerweile haben wir auch einen richtig guten Bestand an Kaffee-Maschinen, Besteck und Geschirr“, kommentiert sie die Entwicklung des Fördervereins zum Catering-Unternehmen. Diese Spezialisierung hat sich gelohnt.
Konstante Einnahmen durch Catering
"Unsere Einnahmen sind konstant", berichtet Kassiererin Birgit Schmelter. Und es liegt in der Natur von Fördervereinen: mit eingenommenem Geld wird die Schule unterstützt. In dieser Beziehung hat der Förderverein an der Realschule prägende Spuren hinterlassen.
Da ist zum einen das Projekt, das man als Besucher als erstes sieht: Mitten in der großen Pausenhalle wurde ein einzelner Raum abgeteilt. In dem Raum stehen Trainingsgeräte für Ausdauer und spezielle Muskelbereiche. "Die haben wir billig von einem Fitness-Studio bekommen", erinnert sich Claudia Kuczniak.
Ganz modern: Interaktive Tafeln
"Damit haben wir genug Geräte, um für ganzen Klassen Sportunterricht anzubieten", freut sich Karl-Heinz Neubauer, Mathematik- und Informatiklehrer und Schriftführer des Fördervereins und damit Verbindungsmann zur Schule.
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Völlig andere Unterrichtsvorbereitung
Der Clou ist aber, dass die interaktive Tafel durch Berührungen und Bewegungen bedient werden kann. "Das ermöglicht eine ganz andere und neue Unterrichtsvorbereitung", freut sich Neubauer. "Und die Schüler können ihre Referate in Form von Powerpoint-Präsentationen vortragen."
Die Länge der Liste von Erfolgen der Förderer überrascht vor allem im Hinblick auf die kurze Geschichte des Vereins. Erst 2003 ging es los. "Ein Förderverein hat immer gefehlt", erinnert sich Neubauer an den Anfang, denn er war es, der sich 2002 ein Herz fasste und zur ersten Versammlung zur Gründung eines Fördervereins einlud.
Bewährungsprobe
In diesem Jahr steht der Truppe eine harte Bewährungsprobe bevor. Weil ihre Kinder in der zehnten Klasse sind, und die Schule verlassen, stehen auch Claudia Kuczniak und Birgit Schmelter nach fünf Jahren Vorstandsarbeit nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung. Freiwillige werden gesucht.













