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Medienhaus Lensing
29.08.2010 15:43 Uhr
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650. Bartholomäuskirmes: Besuchermassen trotz Regens

LÜTGENDORTMUND Zum 650. Mal lockte die Bartholomäus-Kirmes, die viele Lütgendortmunder auch liebevoll "Pflaumeskirmes" nennen, ins Dorf. Selbst das nasskalte, ungemütliche Regenwetter konnte die Lütgendortmunder nicht vom Besuch "ihrer" Kirmes abhalten.Von Katrin Kandula

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Blauer, wolkenloser Himmel: Auch den gab es während der 650. Bartholomäuskirmes. (Foto: Schütze)

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Bitte die Bügel schließen, gut festhalten und los geht’s!“ Schon dreht sich das Karussell in die Höhe und gewährt den Fahrgästen neben aufregendem Nervenkitzel einen guten Ausblick auf die Bartholomäus-Kirmes.

Fotostrecke 650. Bartholomäuskirmes

Ein buntes Bild aus zahlreichen Fahrgeschäften, Losbuden und Schlemmerständen bot sich den Passagieren und allen Besuchern am Wochenende wieder im Lütgendortmunder Ortskern. Die Kirmes im Dortmunder Westen ist und bleibt beliebt. Das zeigt nicht zuletzt, dass es bereits die 650. Auflage der Veranstaltung war.

Besucher in Feierlaune


Die Sonne ließ sich am Samstag nur kurzweilig über dem Ortskern blicken, aber Regen und Gewitter konnten die Lütgendortmunder und auswärtige Besucher nicht aus der Feierlaune bringen.

„Es ist relativ voll“, konnte Wilhelm Mohrenstecher von „Aktiv im Ort“ am frühen Samstagabend zufrieden feststellen. Bei dem Jubiläumsfest setzten die Organisatoren auf Tradition.

„Es muss nicht immer schneller, höher, weiter gehen“, sagte Mohrenstecher. Das Schönste sei doch, wenn man ein Leuchten in den Kinderaugen sehe und sich an seine eigene Kindheit erinnert fühlt.

Zuckeräpfel und Lebkuchenherzen

Die jüngsten Besucher freuten sich über Zuckeräpfel und Lebkuchenherzen. Die Fahrt mit dem Kettenkarussell oder einmal Dosenwerfen gehörten zum Kirmesrundgang.

Natürlich fehlten auch einige größere Fahrgeschäft nicht auf dem Rummelplatz. Der „Superhopser“ drehte sich in die Lüfte, im „Flipper“ ging es rund und der „Top-Scan“ wirbelte seine Fahrgäste in schwindelerregende Höhen. Nervenstärke war auch für einen Besuch im „House of Horror“ angebracht.

Zögernde Teenager vor dem Geisterhaus

Monique (13), Melissa (13) und Elena (14) standen noch etwas zögernd vor dem Geisterhaus. „Aber eine Fahrt in der Amazona-Bahn haben wir schon gemacht. Das war cool!“, waren sich die Freundinnen einig. Jedes Jahr kommen sie zur „Pflaumen-Kirmes“, auch wenn das ein oder andere Fahrgeschäft das Taschengeld übersteigt. „Wir haben hier trotzdem immer viel Spaß.“ 


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