Feuerwehr-Übung: Brand-Opfer waren erschreckend gut geschminkt
HUCKARDE Drei Löschzüge aus dem Dortmunder Westen und der Löschzug Persebeck übten auf der Kokerei Hansa den Ernstfall. Mit eindrucksvollem Szenario.
Dick verpackt lagen »Opfer« der "Brandkatastrophe" auf dem Gelände der Kokerei Hansa und wurden von Feuerwehrleuten versorgt. (Foto: Schütze)
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„Wir haben versucht, alle Einsätze so realistisch wie möglich nachzuspielen“, erklärt Übungsleiter Sven Stämmler. Um naturgetreue Brandbedingungen zu schaffen, sind die Gebäude mit einer Nebelmaschine verräuchert worden. Diese mussten die Feuerwehrleute dann mit Atemmasken stürmen, um die Toten und Schwerverletzten – natürlich ebenfalls gestellt – zu bergen.
Zwischen den Gebäuden liegt ein Auto auf dem Dach. Der Fahrer ist eingeklemmt. Drei Feuerwehrmänner schneiden an dem zerquetschten Auto herum, versuchen den Verletzten zu befreien.
Opfer von Johanniter-Jugend dargestellt
Die Opfer werden von der Johanniter-Jugend dargestellt. Mit dabei ist auch Stefanie Arnold: Sie spielt ein Rauchopfer mit schweren Verbrennungen; fleischige „Hautfetzen“ hängen in ihrem Gesicht. „Wir schmieren uns rote Farbe auf die Haut, darüber kommen Taschentücher mit Kerzenwachs. Gefestigt wird alles mit Haarspray“, erklärt die 16-Jährige.
Zufrieden ist sie nicht nur mit ihrem Einsatz, sondern auch mit den Rettungsleistungen der Feuerwehr: „Das Schauspielen hat Spaß gemacht – und die Feuerwehrleute haben mich gut geborgen“, lacht sie.














