Gutenberg-Grundschule: CDU dämpft Hoffnung auf Ganztagsanbau in Dorstfeld
DORSTFELD Die CDU-Fraktion im Schulausschuss dämpft die Hoffnungen auf Realisierung des Neubaus für den Offenen Ganztagsbereich der Gutenberg-Grundschule.
Für Schulleiterin Angela Möller und die Schulpflegschaft ist es fünf nach zwölf. sie wollen so schnell wie möglich einen Anbau. (Foto: Brede)
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Die Bauzeit betrage auch nochmal ein Jahr, ergänzte Wolfgang Schulz, stellvertretender Bereichsleiter Schulorganisation beim Schulverwaltungsamt.
Schulpflegschaft nicht zufrieden
„Das befriedigt uns natürlich nicht“, ließ Schulpflegschaftsvorsitzender Werner Volmer keinen Zweifel am Frust der Eltern. Und der
Kinder und des Personals.
Schulleiterin Angela Möller: „Für die Ganztagsbetreuung nutzen wir auch einen Klassenraum. Wenn die Anmeldezahlen stabil bleiben, brauche ich ihn im nächsten Jahr für den Unterricht. Dann habe ich aber keinen Raum für die Ganztagskinder.“ Und ohne geeigneten Platz sei das pädagogische Profil der Schule nicht aufrecht zu erhalten. „Eventuell nehmen Eltern ja Abstand, ihre Kinder bei uns anzumelden, weil die Betreuungsräume zu eng sind.“
Wie berichtet, wartet die Schule seit 2007 darauf, dass das als zunächst einjähriges Provisorium gedachte Konzept ohne Offenen Ganztagsanbau endlich ein Ende hat.
"Genug geredet"
Der Baubeschluss für das geschätzte eine Million Euro teure Projekt liege vor, sagt Wolfgang Schulz. Doch die Haushaltssperre verhindere einen Baubeginn. „Wir werden alles versuchen, dass der Neubau ganz nach oben auf die zu erstellende Prioritätenliste kommt“, versprach Neumann. Was Angela Möller angesichts der bisherigen Besuche von Sozialdemokraten und Christdemokraten so kommentierte: „Geredet haben wir genug.“















