Am Bärenbruch : CDU will Netto-Markt verhindern
KIRCHLINDE Guter Supermarkt, schlechter Supermarkt – Neubauprojekte von Lebensmittelmärkten werden momentan im Bezirk Huckarde sehr differenziert bewertet.
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Gegen die Ansiedlung
Die Gründe, die die Politiker anführen, die gegen die Ansiedlung sprechen, sind vielfältig. Der erste Grund ist der offensichtlichste: „Mit noch einem Supermarkt hätten wir eine Überversorgung in Kirchlinde“, meint Thomas Bernstein, Fraktionsvorsitzender der CDU in der BV.
Im direkten Ortskernbereich gibt es bereits REWE, ALDI, Rossmann und Schlecker. Ein weiterer Markt könne die Wirtschaftlichkeit der bestehenden Geschäfte stören, so die CDU. Der zweite Grund ist der Standort: Wenn der Netto-Markt kommt, wird auf dem P+R-Parkplatz am Bärenbruch gebaut.
Parkraum, den die Kirchlinder Händler nicht missen möchten. „Hier stehen am Tag trotz Fluktuation immer 60 bis 70 Autos gleichzeitig“, ist die Erfahrung von Peter Burmann jun., dem Chef des Gewerbevereins. Wenn der Netto-Markt käme, würde das die Parkplatzsituation verschärfen, so die Befürchtung.
Verkehrssituation
Der dritte Grund betrifft die Nachbarn in Marten. Die direkte Nähe des neuen Marktes könnte, so eine weitere Befürchtung, weitere Kaufkraft aus dem gebeutelten Ortsteil abziehen. Der vierte Grund ist die Verkehrssituation. „Der Bärenbruch ist eine stark befahrene Straße“, so CDU-Ratsherr Heinz Neumann vom Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung.
Man müsste die Kunden, die aus Marten kommen auf dem Rückweg erstmal in die Kirchlinder Mitte lenken und dort müssten sie wenden. Das ist absurd.“ Sollte der Netto-Markt kommen, rechnet ein Gutachter mit 1400 zusätzlichen Autos pro Tag auf dem Bärenbruch.















