http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#local_special_1#dcopt=ist;#1235775167#728#90#2
http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#local_special_1##1215218476#120#600#3
Medienhaus Lensing
25.08.2010 06:28 Uhr
Schriftgröße: A A A

Lütgendortmunder Boule-Verein: Die Jagd aufs "Schweinchen"

LÜTGENDORTMUND. Locker schwingt Gerhard Jagusch die rund 700 Gramm schwere Eisenkugel in der rechten Hand. Dabei fixiert er mit konzentriertem Blick das sogenannte Schweinchen, die kleine Zielkugel, um die sich beim ursprünglich französischen Spiel Boule (sprich Buhl) alles dreht.Von Nils Heimann

«
1/1
»

Boule-Kugeln kann man auf zwei Arten werfen. (Foto: Nils Heimann)

Artikel aus diesem Ressort
Lust auf mehr? Dann testen Sie uns! Erhalten Sie unsere Tageszeitung zwei Wochen lang gratis.
Lesen Sie die Ruhr Nachrichten als eZeitung auf dem iPad 2 - beides zusammen ab 22,99 €/ Monat* im Paket.
Reisen Sie zurück ins Dortmund der 1930er bis 1980er Jahre - mit den Filmschätzen der Ruhr-Nachrichten-Leser.
5 DVDs für 69,90€
Es gilt nämlich, die Spielkugeln per Wurf so nah wie möglich am Schweinchen zu platzieren. Das wird zu Spielbeginn ebenfalls geworfen und muss zwischen sechs und zehn Metern vom Startpunkt aus zum Liegen kommen.

Zwei Wurftechniken

Für die Annäherung mit den Spielkugeln stehen dann zwei verschiedene Wurf-Techniken zur Verfügung, wie Gerhard Jagusch, Schriftführer vom Klub Lüdo Boule 2006, verrät. „Zum einen das ‚Legen‘. Dabei wird versucht, die Kugel mit möglichst viel Gefühl der Zielkugel anzunähern.“

Für die kräftigere Variante der Wurftechniken, dem „Schießen“, sind die sogenannten Tireure zuständig. Die versuchen gegnerische, besser platzierte Spielkugeln aus der Bahn zu schießen, um so Platz für die eigenen Kugeln zu schaffen. Oder durch das „Wegschießen“ der gegnerischen Kugel gleichzeitig eine eigene in eine nähere Lage zum Schweinchen zu bringen.

Wichtig: die "konstante Armlänge"

Boule, auch Petanque genannt, ist eine Sportart, die man von acht bis 80 Jahren betreiben könne, versichert Jagusch. „Benötigt wird dazu nur ein Satz Kugeln (drei Stück), Ruhe, Konzentration und eine konstante Armlänge.“ Soll heißen: Der Schwung des Wurfarmes muss möglichst gleichmäßig sein. Sowohl was Stärke als auch was Höhe betrifft.

Gespielt wird auf einer Bahn, die 3,50 Meter breit und gut 13 Meter lang sein sollte, entweder einer gegen einen (Tête à tête), zwei gegen zwei (Doublette) oder drei gegen drei (Triplette). Jeder Aktive spielt mit drei Kugeln. „Allerdings dürfen maximal zwölf Kugeln im Spiel sein“, klärt Jagusch auf. „Das bedeutet, beim Triplette spielt jeder nur mit zwei Kugeln.“

Dreizehn Punkte bedeuten den Sieg

Den Sieg heimst das Team ein, welches zuerst dreizehn Punkte erzielt hat. Gewertet wird jede Kugel des Teams, das die nächste Kugel platziert hat. „Allerdings nur so lange, wie die Kugel näher am Schweinchen liegt als die nächste Kugel des Gegners“, erklärt Jagusch. Klingt kompliziert, ist es aber nicht.

Wer ein oder zwei Mal zugeschaut hat, begreift zumindest die Grundzüge schnell. Mehr Mühe macht es da schon, die zahlreichen taktischen Spielchen zu erlernen. „Da hilft vor allem eins: viel Erfahrung.“


Zur Information: Wer jetzt neugierig geworden ist, kann im Sommer jeden Donnerstag zwischen 18 und 20 Uhr nach Lütgendortmund in den Park der Generationen kommen. Dort findet immer das Training statt.


Sa
-3°
Heiter
-11°
Heiter
So
-1°
Wolkig
-5°
Schneefall
Mo
+2°
Schneefall
Schneeschauer
So feiert die Region: Der Karneval in Bildern
Hol di Fast sorgt für Stimmung.
Unter dem Motto "Stars und Sternchen" wurde beim Frauenkarneval der Oscar verliehen.
die büttenrede von Pastor Martin Ahls bleibt noch ein kleines Geheimnis, denn er hat noch einige Auftritte vor sich.
Super Stimmung beim Seniorenkarneval im Pfarrheim Lippramsdorf. 117 närrische Senioren verfolgten das tolle Programm. Sie kam diesmal nicht zu spät!
Till Eulenspiegel, Pfarrer Martin Ahls, fand es schön, ein Narr zu sein.
Heute wird geschunkelt, bis das Brust-Toupet verrutscht.

Lade TED
 
Abstimmung wird geladen, bitte warten...
 


Lütgendortmunder Straße

1

Frau stirbt bei Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus

Bei dem Brand starb eine Bewohnerin des Mehrfamilienhauses an der Lütgendortmunder Straße.

LÜTGENDORTMUND Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Lütgendortmunder Straße ist in der Nacht zu Freitag eine Frau ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen wurden verletzt. Acht Bewohner des Hauses brachte die Polizei in ihrer Wache unter. mehr...

Vermisstenfall

2

Vermisste 17-Jährige ist wohlauf

BODELSCHWINGH/OESTRICH Vor zwei Wochen ist in Dortmund ein 17-jähriges Mädchen verschwunden. Inzwischen hat sie sich bei der Polizei gemeldet - ihr geht es gut. mehr...

Viele betroffene Häuser

3

Bergbauschäden verjähren nicht

Sie informierten über Bergbauschäden in Deusen: (v.l.) Peter Strege, Reinert Schramowski, Rechtsanwalt Sigurd Gerosch und Alfred Becker.

DEUSEN Bergschäden sind in Deusen ein Dauerthema. Aber eines, das nicht an Relevanz verliert, wie die Sitzung der Interessengemeinschaft bergbaubeeinträchtigter Haus- und Grundeigentümer (IBHG) zeigte. Die Geschädigten wollen für ihr Recht hart kämpfen. mehr...

Volksbank Kirchlinde

4

Polizei sucht EC-Karten-Betrüger

Am 7. August 2011 hob dieser Mann mit einer gestohlenen EC-Karte in der Volksbank Kirchlinde Geld ab.

KIRCHLINDE Die Polizei fahndet nach einem EC-Karten-Betrüger. Eine Sicherheitskamera in einer Volksbank-Filiale in Kirchlinde machte am 7. August 2011 Bilder von dem mutmaßlichen Täter. Die Polizei fragt nun: Wer erkennt den Geldabheber? mehr...

Neue Kulisse

5

Deusenberg wird Fundort von Dortmunds erster Tatort-Leiche

Auf dem Deusenberg wird Dortmunds erste Tatort-Leiche gefunden.

DEUSEN Ein weiteres Geheimnis um den Dortmund-Tatort ist gelüftet: Die erste Fernsehleiche aus der Westfalenmetropole wird auf dem Deusenberg gefunden. Die ehemalige Mülldeponie überzeugte als Mordkulisse - und stach eine andere Halde als Konkurrenten aus. mehr...

Bild und Infos einsenden

So kommt Ihr Foto in die Zeitung

Sie möchten, dass ein Bild Ihrer Veranstaltung, Ihrer Gruppe, Ihres Vereins in den Stadtteil-Nachrichten erscheint? Dann nutzen Sie unser einfaches Formular. mehr...

Reform der Verwaltung
Zumindest den Politischen Beirat konnten die Demonstrationen für den Erhalt der Stadtbezirke - wie hier in Eving - nicht erweichen.

Streit um die Stadtbezirke Eving und Huckarde

Die Stadt Dortmund möchte die Bezirke Huckarde und Eving abschaffen. Davon verspricht sich die Politik Einsparungen in Millionenhöhe. In den beiden Stadtbezirken regt sich Widerstand. Wir haben unsere Artikel zum Thema zusammengestellt.

http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#localnews-dortmund##1943244459#300#250#4

Serie "Ohne uns geht´s nicht"

Fördervereine im Überblick

Ohne sie geht nichts. Fördervereine wirken in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Sie sorgen mit ihrem Einsatz in Schulen, in der Kirche, im Sport, im Gesundheitswesen dafür, dass Wichtiges erhalten bleibt und kann. In unserer RN-Serie stellen wir die Fördervereine aus dem Dortmunder Westen vor.

Themen-Tipps

Worüber sollen wir berichten?

Jeden Tag berichten wir über freudige Ereignisse und Probleme des Alltags. Was bewegt Sie in Dortmund?

Kontakt | Impressum | AGB | Datenschutz

Weitere Angebote aus dem Medienhaus Lensing:
MünsterscheZeitung.de | DorstenerZeitung.de | HalternerZeitung.de | GrevenerZeitung.de | EmsdettenerVolkszeitung.de | MünsterlandZeitung.de
Heja-BVB.de | Nahraum.de | immo.RuhrNachrichten.de