Fraktionen stellen Antrag: Dorstfeld per Video überwachen
DORSTFELD Einschusslöcher in Fenster und Schaufensterscheiben, Neonazis in der Nachbarschaft: Dorstfeld ist immer wieder für eine negative Schlagzeile gut. Jetzt soll Videoüberwachung Abhilfe schaffen.
Nach den Schüssen auf das Fenster einer Privatwohnung am 25. Mai plädieren CDU und Grüne für die Installation von Videokameras in Dorstfeld. (Foto Archiv)
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„Unsicherheit“
„Im genannten Bereich des Dorstfelder Hellweges besteht bereits seit längerer Zeit ein Gefühl der Unsicherheit, hervorgerufen durch sich dort vornehmlich in Abend- und Nachtsstunden aufhaltende, nicht ortsansässige Personen.
Nachdem nun am 25. Mai sogar Schüsse gefallen sind, muss zur Prävention und zur möglichen Verfolgung weiterer möglicher Straftaten dringend etwas unternommen werden. Eine Videoüberwachung ist dazu ein geeignetes Mittel“, betont der CDU-Fraktionsvorsitzende Jörg Tigges.
Gute Beispiele
Auch die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen ist davon überzeugt, dass durch Videoanlagen Plätze, Straßen und Gebäude sicherer gemacht werden können. Gute Beispiele dafür gäbe es bereits.
So sicherten die Stadtwerke Haltestellen und U-Bahnhöfe mit Videoanlagen. „Die Sachbeschädigungen sind dort stark zurückgegangen“, argumentieren die Video-Befürworter.
„Eine solche Überwachung muss auch an im Bereich des Dorstfelder Hellwegs möglich sein“, so der Grünen-Sprecher Hans Ulrich Fibitz.
Beide Fraktionen sind der Meinung, dass eine Erhöhung der allgemeinen Sicherheit für die Dorstfelder Bürgerinnen und Bürger nur mit dem Einsatz von Ordnungskräften nicht ausreicht. Die Installation von Videokameras soll in erster Linie zu Abschreckung dienen und damit präventiv wirken.
Keine Einschränkung
„Wir wollen niemanden in seinen Freiheitsrechten einschränken, indem Beobachtungsaufnahmen für falsche Zwecke benutzt werden. Es muss selbstverständlich gewährleistet sein, dass der Datenschutz in allen Bereichen sicher ist“, erklären die Bezirksvertreter Tigges und Fibitz.













