Ganztagsbetreuung: Dorstfelder Grundschule wartet sehnlichst auf Neubau
DORSTFELD Es ist laut und eng: Was im offenen Ganztagsbereich der Gutenberg-Grundschule passiert, zehrt an Ina Steins Nerven. Die Leiterin und die Eltern verlieren langsam die Geduld.
Tornister stehen im Flur, weil der provisorische Betreuungsraum für den Ganztagsbereich rappelvoll ist. (Foto: Brede)
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Er soll dafür sorgen, dass das Provisorium mit einem Raum im Erdgeschoss und einem Essraum im Obergeschoss des Schulgebäudes ein Ende hat.
Provisorium für ein Jahr
Doch eigentlich dürfte es diese Aktion gar nicht geben. "Seit 2007 sind wir Offene Ganztagsschule, und das Provisorium sollte nur ein Jahr dauern", sagt Werner Volmer, Vorsitzender der Schulpflegschaft. Zuletzt habe es geheißen, im Dezember 2009 werde der Bau stehen. Doch mit der Haushaltssperre hätten sich auch diese Hoffnungen zerschlagen.
Rund 60 Kinder kommen in den Ganztagsbereich. "Die Arbeit ist schwierig", sagt Ina Stein. Sie sei nur durch einen straffen Zeitplan zu bewältigen. "Die Kinder können nur in einzelnen Gruppen nacheinander essen. Im Neubau hätten wir mehr Platz für die Kinder und eine ordentliche Küche."
"Und dabei ist der Neubau ja politisch gewollt", sagt Werner Volmer kopfschüttelnd. Ramona Bohmann, Mutter eines Schülers, ergänzt: "Ich zahle immerhin trotz der derzeitigen Verhältnisse den vollen Satz für den Betreuungsplatz."
Keine neuen Maßnahmen
Stadtsprecher Michael Meinders erklärt, wie es weiter geht: "Am 10. Dezember 2009 hat der Rat beschlossen, die Baumaßnahme ,OGS Gutenberg´ im Jahr 2010 zu realisieren." Die Stadt arbeite an einer Prioritätenliste und die Bezirksregierung müsse Investitionen genehmigen. "Zwischenzeitlich gelten die Vorgaben der vorläufigen Haushaltsführung, wonach keine neuen Maßnahmen begonnen werden dürfen." Die Maßnahme werde aber "mit allen Möglichkeiten vorangetrieben".













