Energiesparhaus: Erdwärmepumpe sorgt im Winter für beheizte Räume
GROPPENBRUCH So sieht eine rationale Lebensplanung aus: Demnächst zieht der Sohn von Reinhardt und Jutta Schröder von zuhause aus. „Damit wird das Haus viel zu groß für uns“, so Jutta Schröder (53). Der Wunsch, sich kleiner zu setzen, ging bei dem Paar einher mit einigen „Wenn schon, dann“-Überlegungen.
Rational und kompromisslos kalkulierte Jutta Schröder den Hauskauf mit dem Taschenrechner und ließ sich beim Verkauf des alten Hauses nicht von Sentimentalitäten ablenken. (Foto: Holger Bergmann)
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Die Suche der Schröders begann im Internet. Die Angebote waren vielfältig. Die Wahl fiel schließlich auf das Polnisch-Dänische Unternehmen „Danwood“. „Uns hat vor allem die Offenheit der Internetseite angesprochen“, so Jutta Schröder.
„In der Bau- und Leistungsbeschreibung fanden wir ganz detailliert alle Informationen, die wir brauchten“. Die Häuser sind nämlich bis ins kleinste Detail konfigurierbar, sodass die Häuslebauer die totale Kontrolle über die Kosten behalten.
Dreifachverglaste Fenster
Zum Beispiel die Möglichkeit, dreifachverglaste Fenster einzubauen oder statt der Gasbrennwerttherme eine Erdwärmepumpe einzubauen. Das macht das Haus nämlich förderfähig.
Die Erdwärmepumpe ist der Clou des Hauses, dessen Bau am Dienstag auf der Betonplatte begann und am Mittwoch bereits den Dachstuhl erreicht hatte. Vier mit einer speziellen Flüssigkeit gefüllte Matten werden im Garten in 1,20 Meter Tiefe vergraben.
Die Erdwärme in dieser Tiefe wird von der Flüssigkeit ins Haus transportiert und dort so aufbereitet, dass man damit die Räume heizen kann. „Das funktioniert sogar im Winter“, berichtet Jutta Schröder überzeugt.
Viel Glück beim Verkauf
Die Bauherrin legte auch viel Wert auf ein weiteres Detail. „Ich arbeite bei der Volksbank und lege Wert darauf, dass der genossenschaftliche Aspekt auch in diesen Hausbau einfließt.“ Deshalb werden alle Gewerke, die nicht von der Firma Danwood ausgeführt werden, an Mengeder Firmen vergeben.
Viel Glück hatten die Schröders auch beim Verkauf ihres alten Hauses. „Wir haben nicht geschaut, wie viel unser Haus wert ist, sondern für wie viel Euro wir es fair und zügig loswerden können“, so Jutta Schröder.
Ein Tag im Internet
Scheinbar gut kalkuliert, denn ihr Angebot stand kaum einen Tag im Internet, als sich schon die späteren Käufer meldeten. So wird der Oktober zum Umzugsmonat. Die Schröders übergeben die Schlüssel ihres alten Heimes und ziehen in ihr neues Haus.
Wie viel Geld sie letztendlich an Energie sparen, werden sie erst nach drei Monaten hochrechnen können.













