Polizei ermittelt: Familie hat Angst vor Neonazi-Terror
DORSTFELD Bei der Demo gegen Rechts am 5. September hat Dortmund ein klares Zeichen gesetzt. Doch diese Stadt hat trotzdem weiter ihre „braunen Flecken“. Dorstfeld gehört dazu. Kaum einer weiß das besser als die Familie Engelhardt-Striepens.
Ein Steinwurf, eine kaputte Autoscheibe, Angst bei Barbara Engelhardt aus Dorstfeld. (Foto: Brede)
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Ihr Sohn (18) ist aktiv bei der Antifa. Auf dem Familienauto klebt schon immer die Friedenstaube. Und immer wieder wird die und das ganze Auto schwarz übersprüht. Engelhardt: „Wir kennen die, die kennen uns.“
Mit Nerven am Ende
Ende August, nachts, flog der erste Stein. Durchs Küchenfenster im 2. Stock. Bis Montag (5.10.) war Ruhe. Barbara Engelhardt ist mit den Nerven am Ende: „Ich will hier weg ziehen. Ich kann nicht mehr. Ich habe Angst.“
Die Familie fühlt sich alleingelassen. Von der Politik und der Polizei, „weil doch alles nur unter Sachbeschädigung oder Belästigung läuft. Alles ohne Hintergrund. Und da sind wir bestimmt nicht die einzigen Opfer“.
Polizei ermittelt
In allen Fällen hat die Polizei ermittelt. „Es haben sich leider keine Hinweise auf die Täter ergeben“, so Sprecher Manfred Radecke. Er gibt den Tipp, „alles restlos anzuzeigen“. Um die Chancen auf Ermittlungserfolge zu erhöhen.













