Heinrich-Heine-Gymnasium: Fenster müssen ausgetauscht werden
NETTE Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) und deren Eltern wollen die Bezirkspolitiker eindringlich bitten, die Fenster von zwölf Klassenräumen auszutauschen.
Die Fenstér an der Westfront des Gymnasiums wurden zur Sicherheit zugeschraubt. (Foto: Brede)
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Fenster zugeschraubt
Julia Jockheck hatte ein besonders eklatantes Erlebnis: "Ich habe gesehen, dass die Fensterflügel einem Schüler entgegen gekommen sind, als er ein Fenster öffnen wollte." Das sei keine Seltenheit, sagen ihre Mitstreiter.
Und deshalb seien die betreffenden Fenster zugeschraubt worden. Mittlerweile betrifft das so viele Fenster, dass sich immer häufiger Schüler beschweren. "Die Luft ist sehr schlecht", sagt Robin Harant.
Und Julia Windorf ergänzt: "Wenn man in einer der Klassen in der siebten Stunde Unterricht hat und sechs Stunden lang waren schon andere Schüler drin, dass ist an Konzentration gar nicht mehr zu denken, so schlecht ist die Luft."
Angst vor Sommer
Alle fürchten jetzt den Sommer. Denn falls sich nichts tue, sei nicht nur die Luft schlecht, sondern es werde heiß in den Räumen und, weil die meisten Rollos nicht funktionieren, werde das grelle Sonnenlicht blenden und Unterricht mit Medien wie einem Tageslichtprojektor unmöglich machen.
"Um das zu verhindern, wollen wir die Politiker bitten, Geld zur Verfügung zu stellen", sagt Ulrike Jägermann. Pläne zum Austausch seien schon längst vorhanden, aber wegen der Haushaltssperre sei noch nichts geschehen.
Sanierung beschleunigen
Das teilt Bezirksverwaltungsstellenleiter Michael Konrad auf Anfrage mit. Zudem stehe ja noch Geld aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung. Allerdings sei, das positive Votum der BV vorausgesetzt, frühestens nach dem Sommer mit der Umsetzung zu rechnen.














