Reinoldus- und Schiller-Gymnasium: Förderverein: „Jedes Kind soll gleiche Chancen haben“
DORSTFELD Er unterstützt Eltern, die wenig Geld haben, und kämpft seit Jahren für eine neue Turnhalle: Der Förderverein des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums will einen Ort schaffen, an dem Kinder gerne lernen.
Freuen sich über eine schönere Schule: Die Kinder des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums. (Foto: Schütze)
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Damit der Schulhof voll bleibt
Zu den Anschaffungen zählen Smartboards, mit denen ein moderner Unterricht möglich ist, aber auch elementare Dinge wie Experimentiermaterial oder Gerätetafeln. In den letzten Jahren konnte die Außenanlage der Schule mithilfe des Fördervereins mit Sitzbänken, Fußballtoren oder Klettergerüsten bestückt werden. „Ansonsten hätten wir einen leeren Schulhof“, erklärt Geschäftsführerin Anke Staar.
Auch die Cafeteria wurde von den Förderern initiiert und ist zugleich ihre größte Einnahmequelle. Dort versorgen viele Mütter ehrenamtlich und honorarfrei die Schüler mit Mahlzeiten.
"Zu wenig Geld für Bildung"
Für eine neue Turnhalle kämpfen die Vertreter des Vereins schon seit Jahren und beklagen, dass sie von der Stadt hingehalten würden. Anke Staar ärgert sich nicht nur darüber, dass viel Geld in andere Infrastruktur-Projekte und nicht in die Bildung fließe, sondern auch, dass „weitere Steine in den Weg gelegt werden“. So müsse man etwa bei Bücher-Sammelbestellungen durch den Verein doppelt Steuern zahlen.
Nicht nur die Gestaltung des Unterrichts ist den Vereinsmitgliedern wichtig. „Jedes Kind soll die gleichen Chancen haben“, findet Anke Staar. Manche Familien könnten sich nicht die Kosten für alle Materialien oder Klassenfahrten leisten. Um sie zu unterstützen, belässt der Verein stets einen Sockelbetrag in der Kasse.
Aktuell helfen 240 Mitglieder
„Manchmal ist unsere Arbeit durch das Klinkenputzen geprägt, aber es ist für uns eine Frage der Solidarität sich einzusetzen“, meint die Geschäftsführerin. 240 Mitglieder hat der Förderverein des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums momentan. Über mehr Zulauf würden sich die Vorsitzenden freuen. „Wir sind allen sehr dankbar, die tatkräftig sind oder eigene Ideen einbringen“, betont Markus Schäfer.













