"Viele Hände helfen": Förderverein der Marienborn-Grundschule
LÜTGENDORTMUND Die Leseecke in der Schulbücherei ist eine kleine Oase. Auf die ist der Förderverein der katholischen Marienborn-Grundschule stolz. Aber auch auf sich selbst kann der Verein stolz sein: Es gibt ihn schon seit 25 Jahren.
Die Lesecke der Schulbücherei ist nicht nur für die Kinder ein Platz zum Wohlfühlen. (Foto: Matthias vom Büchel)
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Auch heute unterstützt der Förderverein viele Projekte. Aber auch Mobiliar wurde angeschafft, berichten Erika Meier, ihre Stellvertreterin Brigitte Budde und Schatzmeisterin Monika Vöpel beim Besuch der Ruhr Nachrichten. Rund 5.000 Euro wurden allein für Regale und Vitrinen ausgegeben.
Aber auch für Lehrmittel, die theaterpädagogische Werkstatt oder Kunstprojekte sowie Materialien vom DVD-Player bis zu Leinwand zeichnete der Förderverein verantwortlich. Rund 9.000 Euro flossen in den vergangenen drei Jahren in die Schule.
Geduld und Engagement
"Aber es ist nicht allein Geld, dass die Eltern geben, sondern auch ihr Engagement", lobt Schulleiterin Dagmar Dieckhöfer. Und Erika Meyer ergänzt: "Nicht nur der Förderverein, sondern auch ganz viele andere Eltern, oder unsere engagierte Hausmeisterin Ulrike Wohlgemuth sorgen täglich dafür, dass der Schulalltag verbessert wird."
Obst schnippeln
"Viele Hände greifen ineinander", lobt Erika Meier. "Da sind die elf Mütter, die jeden Morgen Obst schnippeln und die Senioren, die in der Offenen Ganztagsschule (OGS) mithelfen", listet Dagmar Dieckhöfer auf.
Doch trotz aller Erfolge stößt auch der Förderverein der Marienborn-Schule an seine Grenzen. "Die Sperrung des benachbarten Hellweg-Sportplatzes ist ärgerlich, weil er auch für den Schulsport nicht zur Verfügung steht", nennt Erika Meier ein Ärgernis.
Unterstützung durch die Stadt
Dagegen können die Förderer ebenso wenig tun wie gegen den Zustand des Spielplatzes auf dem Pausenhof. "Der sollte längst hergerichtet sein. Aber Dank Haushaltssperre ist das nicht so. Bepflanzungen fehlen und der Boden der Anlage besteht nur aus Lehm. Wir tun wirklich viel für die Schule. Aber hier würden wir uns über ein wenig mehr und vor allen Dingen kurzfristige Unterstützung durch die Stadt sehr freuen", sagt die Vorsitzende.













