Medienwettbewerb: Gymnasiastin punktet mit Beitrag gegen Rechtsextremismus
DORSTFELD Lisa Schultzes Éngagement gegen Rechts hat ihr die Begegnung mit dem israelischen Präsidenten Schimon Peres, mit Bundestagspräsident Norbert Lammert und vielen Jugendlichen eingebracht.
Auf der Homepage des RSG und der AG gegen Rechts kennt sich Lisa Schultze aus. (Foto: Brede)
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Audio-Beitrag
Überzeugt hat die 18-Jährige mit einem Audio-Beitrag, in dem sie unter anderem Mitschüler der Anti-Rassismus-AG „CourAGe“ des nach ihrer Motivation befragte, sich gegen Rechts zu engagieren. Und damit traf sie den Nerv des Wettbewerbs. Es ging darum, den Rechtsextremismus zu hinterfragen und Menschen zu portraitieren, denen Toleranz anderen Menschen gegenüber wichtig ist.
Rechtes Gedankengut nicht verbreiten
Dass Lisa Schultze gewonnen hat, ist nicht verwunderlich. Sie ist Mitglied der „CourAGe“, der Arbeitsgemeinschaft des RSG gegen Rechts. „Das ist für mich selbstverständlich, mich dort zu engagieren“, sagt sie. Mit vielen ihrer Freunde sei sie der Meinung: „Rechtes Gedankengut darf nicht verbreitet werden.“
Darüber kann sie jetzt mit Gleichaltrigen aus Polen, Israel und der Tschechischen Republik diskutieren. „Ich werde das Warschauer Ghetto sehen und mit Zeitzeugen reden“, listet sie einen wichtigen Programmpunkt auf.
Weitere Etappe: das Vernichtungslager Treblinka. „Es wird viel Bewegendes und Trauriges auf mich zukommen“, sagt Lisa.
Gespannt sei sie auf die Begegnung mit den Jugendlichen und die Diskussion mit Professor Dr. Gesine Schwan, Norbert Lammert
und Schimon Peres.
Erlebnisse, „die wahrscheinlich einmalig sind.“ Extrem tolerant zu sein, kann auch solche Vorteile haben.













