Skaterpark: Jugendliche präsentieren pfiffige Ideen
MENGEDE Der Prozess zur Realisierung eines Skaterparks im Stadtbezirk Mengede zeichnet sich nicht nur durch kontinuierliche Beteiligung von Jugendlichen aus. Sondern auch durch pfiffige Ideen und ein hohes Maß an eigenverantwortlichem Denken der Zielgruppe.
So oder so ähnlich - also auch mit Flutlichtmast - könnte der Skaterpark bald an der Haberlandstraße entstehen. (Foto: Archiv)
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Skatepark soll sich von anderen unterscheiden
Der Skatepark dürfe nicht von einer szenefremden Firma gebaut werden. Er soll sich grundlegend von anderen Skateparks in Dortmund unterscheiden, d. h. keine Asphaltfläche mit Fertigteilen haben.
Nach Vorschlag der Jugendlichen könne der Park aus so genanntem Ortbeton und Spritzbeton gebaut werden, was weniger Rollwiderstand als Asphalt biete und Standsicherheit der Hindernisse gewährleiste.
"Wir wollen einen Skatepark, bei dem unsere Wünsche maßgeblich entscheidend für Planung und Bau sind", lautete die nicht unbescheidene aber von den Politikern wohlwollend zur Kenntnis genommene Forderung in der Bezirksvertretungssitzung.
Die Jugendlichen ernteten viel Lob für ihre Vorarbeit. Peter Kozlowski machte sogar den Vorschlag, die Jugendlichen finanziell so auszustatten, dass sie einen Fachberater engagieren können.
Antrag passierte einstimmig das Vorortparlament
Der gemeinsame Antrag von CDU. SPD und Grünen, dass Verwaltung, Fachfirma und Jugendliche eine Grundsatzplanung entwickeln sollen, in der die Vorschläge der Jugendlichen berücksichtigt werden, passierte einstimmig das Vorortparlament.
Joachim Farnung, Sprecher der CDU-Bezirksfraktion, dämpfte allerdings angesichts der Haushaltslage möglichen Optimismus: "Ich hoffe, dass wir die finanziellen Mittel zusammen bekommen. Wir sollten nicht Hoffnungen wecken, die wir nicht halten können."














