Mengede und Nette: Karnevalisten eroberten den Schlüssel fürs Amtshaus
MENGEDE Am Ende war jeglicher Widerstand von Bezirksbürgermeister Bruno Wisbar zwecklos: Die Jecken der Karnevalsgesellschaften aus Mengede und Nette stürmten das Amtshaus. Allerdings wurden die närrischen Eroberer zunächst aufgehalten.
Es sind zum Glück keine neuen Bezirksvertreter, die hier ins Amtshaus - sondern waschechte Karnevalisten. (Foto: Schütze)
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Fotostrecke Die Narren stürmten das Mengeder Amtshaus
Und schon rückte er dem närrischen Reglement entsprechend den gut einen Meter langen symbolischen Schlüssel aus Zedernholz heraus, den der ehemalige Netter Gastwirt Berhard Biermann einst auf einer seiner vielen Afrika-Reisen für die Karnevalisten schnitzen ließ.
"Oberbauleiter" Wisbar verteidigte das Amtshaus
Zuvor hatte Wisbar mit rotem Schutzhelm auf dem Kopf in der Rolle eines "Oberbauleiters" die "Eroberung" des Amtshauses durch die "Truppen" der Karnevalsgesellschaft "Blau-Rot" Mengede und des Netter Carnevals-Club (NCC) im munteren Geplänkel mit den Präsidentinnen Angelika Päßler (NCC) und Babsy Schröder-Panick (Blau-Rot) zu verhindern versucht.
Übrigens können die Narren im nächsten Jahr Silberjubiläum feiern. Denn vor 24 Jahren hatten sie erstmals während der tollen Tage die "Machtübernahme" erfolgreich erzwungen.
Bauzaun verhinderte direkten Zugang zum Amtshaus
Hatten die Jecken schon vor zwei Jahren während wegen der Renovierung der Verwaltungsstelle Probleme, so dass der Saalbau als Ersatzobjekt herhalten musste, so erschwerte in diesem Jahr die Ortskernsanierung (Bauzaun und teilweise Einbahnstraße) den närrischen Eroberern den direkten Zugang zur Amtshaus-Treppe, auf der sich das närrische Treiben vor zahlreichen Zuschauern abspielte.
Viele von ihnen angelockt von der schmissigen Musik der in pelzverbrämtem Outfit und mit gruseligen Tiermasken auftretenden Guggemusiker aus Weil am Rhein.
















