Lärmschutz: Maßnahmen für 34 Haushalte in Planung
DEUSEN Im September bekommen einige Hausbesitzer in Deusen Post von der Deutschen Bahn. In dem Schreiben wird stehen, welcher Art der Schallschutz sein wird, der sie vor dem Lärm des Güterverkehrs auf der Schienentrasse schützen wird.
Im September soll klar sein, in welcher Weise die Anwohner des Stiegenweges vor Lärm geschützt werden sollen. (Foto: Bergmann)
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„Das ist eine tolle Nachricht“, freute sich Reiner Schramowski, als er den Brief bekam. Die Erhöhung der Zahl von Häusern, die in das Schallsanierungsprojekt aufgenommen werden, hat weitreichende Konsequenzen.
Neue Fenster
„Die Bahn entscheidet nach einer Kostennutzenrechnung, ob Trassen-Anwohner durch Schallschutzwände oder schalldichte Fensterscheiben vor dem Lärm geschützt werden“, so Schramowski.
Bei fünf Häusern war diese Rechnung klar. Eine Wand lohnt sich nicht, die Bahn wollte den Einbau neuer Fenster mit 75 Prozent der Kosten fördern.
Schallschutzwand möglich
Jetzt sieht die Rechnung anders aus. „Die Bahn wird einen Sachverständigen einsetzen, der den Bau einer Schutzwand prüfen soll“, berichtet Schramowski. Über diese Entscheidung werden die 34 Haushalte im September informiert. Für den Bau einer Schallschutzwand sieht Reiner Schramowski gute Chancen.
„Es stehen ja noch die Betonfundamente der alten Gasleitung, die neben den Schienen herlief.“ Sollte die Bahn diese Fundamente für den Bau nutzen, wäre das ein klassischer Fall geschichtlicher Ironie. Denn erst mit der Demontage der Gasleitung begann die übermäßige Lärmbelastung in Deusen.
Zusammenarbeit gut
Ohne dass es jemandem aufgefallen war, hatte die Gasleitung den Lärm all die Jahre gedämpft. Reiner Schramowski ist sich bewusst, dass der Weg von der Erklärung der Bahn zur Maßnahme weit ist, doch er ist optimistisch: „Die Zusammenarbeit mit der Bahn war bislang sehr konstruktiv.“













