Nach Brandkatastrophe: Nachbarn an der Lütgendortmunder Straße unter Schock
LÜTGENDORTMUND Schock nach der Brand-Katastrophe an der Lütgendortmunder Straße. In die Verarbeitung der eigenen Ängste mischt sich die Trauer um die verstorbene Nachbarin.
Eine 61-jährige Frau starb bei einem Wohnungsbrand in Lütgendortmund. (Foto: René Werner/IDA-News)
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Ihre Gedanken kreisten am Morgen immer noch um die Ereignisse in den frühen Morgenstunden: „Was ich nicht begreife ist, dass ich nichts davon bemerkt habe“, so Renate Maatz. Erst der Knall, als die Feuerwehr das Fenster der brennenden Wohnung einschlug, weckte sie, obwohl sie nur wenige Meter vom Geschehen entfernt wohnt.
Brandursache wirft Fragen auf
„Da fragt man sich, ob man ein Feuer in der eigenen Wohnung bemerken würde. Man fragt sich auch, was in diesem Fall um zwei Uhr nachts einen Brand auslösen kann, und was in meiner Wohnung wohl schief gehen kann.“
Auch Anna Latz, die in einem Haus gegenüber wohnt, ist schockiert über die eigene eingeschränkte Wahrnehmung:„Ich bin wach geworden durch das Geräusch des Generators, mit dem die Feuerwehr die Scheinwerfer mit Strom versorgt – die Sirenen und alles andere habe ich nicht mitgekriegt.
Ihr Mann Darko Latz fühlt sich durch diesen Fall in seinen Sorgen bestätigt: „Wir haben in jedem unserer Zimmer Feuermelder, die haben wir installiert, weil wir mit Holzöfen heizen, aber diese Geräte lohnen sich in jedem Fall.“
Kurze Nacht für alle Nachbarn
Die Nacht war auch für Jasmin Ruther mit dem Feuer vorbei: „Das Herz schlägt einem bis zum Hals, man kommt nicht mehr schnell zur Ruhe.“ Trotz der lauten Feuerwehr-Fahrzeuge sei sie irgendwann wieder ins Bett gegangen: „Ich wollte mich auch ein bisschen selbst disziplinieren, ich wollte nicht glotzen“, sagt sie schmunzelnd.
Gegen fünf Uhr sei sie wieder aufgewacht. „Da war plötzlich das Geräusch des Generators aus.“ Und um sechs Uhr klingelte der Wecker...













