Rechte Szene: Neonazis stören Gedenkfeier an jüdischem Mahnmal
DORSTFELD Die rechten Störungen der Gedenkfeier in Dorstfeld und der Hilferuf einer Dorstfelder Familie vor den Attacken von Rechtsextremisten vor wenigen Wochen sorgten bei der Erinnerung an die Reichspogromnacht vom 9. November 1938 für erschreckende Aktualität.
Rabbiner Avichai Apel (v.l.), Kantor Daniel Tsah und Bezirksvize Hans-Ulrich Krüger vor dem Mahnmal. (Foto: Schütze)
- Volksfest 29. Kirchlinder Woche beginnt am Pfingstmontag
- Festnahme 19-Jährigem wird Tierliebe zum Verhängnis
- Zwischennutzung der Kirche Elias-Gemeinde sucht Ideen und Partner für Veranstaltungen
- "Pingsthuekke" Huckarder Kirmes startet am Samstag mit neuem Fahrgeschäft
- Pfingstsonntag "Nacht der offenen Kirchen" bietet riesige Programmauswahl
Rede kurz unterbrochen
Nach kurzer Unterbrechung konnte Krüger seine Rede fortsetzen und auch die Gedenkfeier ohne weitere Probleme beendet werden. „Die Leute waren alle ziemlich betroffen. So etwas haben wir noch nicht erlebt“, zeigt sich Krüger noch am Abend schockiert.
Die Gesellschaft zeigte sich bestürzt über die rechtsradikalen Störungen der Gedenkfeier. Die präventive Jugendarbeit gegen rechtsradikale Einstellungen müsse - trotz der leeren öffentlichen Kassen in Dortmund - stärker gefördert werden, so ihre Forderung.













