St. Barbara: Neuer Förderverein unterstützt Sanierung der Basilika und Gemeindearbeit
DORSTFELD Joachim Brümmel und Jan De Bondt haben in Kooperation mit dem Vorstand der St. Barbara-Kirche einen Förderverein gegründet und sich selbst als Vorsitzende zur Verfügung gestellt. Denn "ihre" Kirche an der Teutoburger Straße muss dringend aufwändig saniert werden.
Jan De Bondt (l.) und Joachim Brümmel wollen mit ihrem Förderverein die Sanierung der Kirche unterstützen. (Foto: Beate Dönnewald)
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Und zwar gleich nachdem Gutachter die unerwartet niederschmetternde Diagnose für die neuromanische Basilika von 1895/96 gestellt hatten. Die lautet: Erosion durch falsche Wasserführung, stark ausgespülte Fugen am Kirchturm, zu sicherndes Mauerwerk, Wasserschäden im Kirchenschiff.
60.000 Euro Deckungslücke
Schnell stand die gewaltige Summe von 1,2 Mio. Euro im Raum, die die Sanierung kosten wird. 25 Prozent davon muss die Gemeinde aufbringen. Weil es noch Rücklagen gibt, beläuft sich die Deckungslücke auf rund 60.000 Euro. Diese aufzubringen, dabei möchten Brümmel und De Bondt mit ihrem neu gegründeten Förderverein helfen.
Und für den haben sie bereits eifrig und erfolgreich die Werbetrommel gerührt. "Auf unserem Gemeindefest hatten wir unseren ersten öffentlichen Auftritt und konnten viele neue Mitglieder hinzugewinnen", berichtet Jan De Bondt. So seien die anfänglich 17 Gründungsmitglieder schon auf über 50 Mitglieder angewachsen. "Besonders freuen wir uns, dass uns auch viele junge Menschen unterstützen wollen", betont Joachim Brümmel.
Verbundenheit stärken
Natürlich sei ihnen klar, dass ein langer Weg vor ihnen liegt. "Aber irgendwann muss man ja mal anfangen", meint Jan De Bondt, der wie Joachim Brümmel mit der Gründung des Fördervereins noch ein weiteres Ziel verfolgt: Nämlich die Förderung des Gemeindelebens.
"Wir möchten die Menschen stärker an ihre Heimatgemeinde binden, ihnen eine Plattform bieten, sich zu engagieren und so das Gefühl der Verbundenheit mit ihrer Gemeinde stärken." Dies sei ihnen in Zeiten immer größer werdenden Pastoralverbünden besonders wichtig.













