OGS Gutenberg-Grundschule: Kinder brauchen Platz
DORSTFELD Unter akutem Platzmangel leidet seit über einem Jahr der offene Ganztagsbereich an der Gutenberg-Grundschule in Dorstfeld: 62 Kinder müssen dort bislang mit einem Raum auskommen.
62 OGS-Kinder müssen sich diesen Raum zum Spielen, Basteln, Toben und Entspannen teilen. (Foto: Dönnewald)
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Die Elternschaft ist unzufrieden
Doch Zufriedenheit löst diese Maßnahme nicht aus, vor allem nicht bei den Eltern. „Wir wollen den Neubau, der uns schon 2006 versprochen wurde. Wir hatten mit kleineren Verzögerungen gerechnet, doch nun gehen wir mit diesem Provisorium schon stramm auf das zweite Jahr zu“, kritisiert Schulpflegschafts-Vorsitzender Werner Volmer. Auch die Kosten, die diese Übergangslösung verursacht, sind ihm ein Dorn im Auge. „Davon hätte man auch etwas Neues bauen können.“
Ganz so negativ schätzt Schulleiterin Angela Möller die Lage nicht ein. Ihrer Ansicht nach ist der Container ein deutlicher Schritt Richtung OGS-Neubau. Denn: „Mit der Bereitstellung des Containers wird anerkannt, dass wir dringend mehr Platz benötigen.“ Natürlich sei die einzige richtige und zufrieden stellende Lösung das neue Gebäude, für dessen Realisierung sich die Schulleiterin permanent einsetzt.
Hoffen auf Baustart im Frühjahr
Vor allem gegen den Lebensmittelmarkt regt sich großer Widerstand in Dorstfeld (wir berichteten). „Es sind zahlreiche Anregungen und Beschwerden eingegangen, die nun alle bearbeitet werden müssen“, so der Stadtsprecher. Mit dem Investor des Rewe-Marktes, der auch das OGS-Gebäude der Gutenbergschule bauen will, führe die Stadt zur Zeit Abstimmungsgespräche.













