Zeche „Adolf von Hansemann“: Rehfeld wird Namensgeber für Mini-Bergbau-Museum
MENGEDE Besondere Ehrung für Max Rehfeld (82): Die BUV-Kleinzeche im Torhaus der ehemaligen Zeche "Adolf von Hansemann" soll in Kürze den Namen des Ehrenvorsitzenden tragen.
Ist in Kürze stolzer Namensgeber eines Museums: Max Rehfeld. (Foto: Archiv)
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Drei-Raum-Wohnung als Domizil
Der Diplomingenieur und einstige Reviersteiger Rehfeld hatte nicht nur die Idee, auf diese Weise die Erinnerung an Mengedes frühere Kohle-Tradition aufrecht zu erhalten, sondern sorgte sich auch aktiv um die Einrichtung des Museums, das in einer etwa 70 qm großen Drei-Raum-Wohnung untergebracht ist, die von der Handwerkskammer für diesen Zweck kostenlos zur Verfügung gestellt wurde.
Dabei wurde der Projektleiter u. a. auch von Mitarbeitern der Ausbildungsabteilung der Zeche Augusta bei der Einrichtung einer Flözstrecke unterstützt.
Stolz ist der Museums-Chef auch auf die große Zahl der Exponate, die er den Besuchern zeigen kann. Der weite Bogen reicht u. a. von Büchern, Dokumenten, Urkunden sowie Steigerstöcken und Grubenlampen bis zu schwerem Gerät, das beim Kohlenabbau unter Tage eingesetzt wurde. Zwei besondere Raritäten sind ein über 700 Jahre alter Schreinerhobel aus der Werkstatt der früheren Kokerei der Zeche „Adolf von Hansemann“ und eine Wetterlampe aus der Zeit nach dem 1. Weltkrieg.
Gäste aus dem Ausland haben sich eingetragen
Das Interesse an dem Museum geht inzwischen längst über Mengede hinaus. Wenn Max Rehfeld in seinen fünf prallen Gästebüchern blättert, stößt er beispielsweise auch auf Namen aus Süddeutschland und sogar aus Frankreich. Der erste Besucher war übrigens der frühere Dortmunder Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer und der prominenteste Bundespräsident Horst Köhler.













