Heine-Gymnasium: Schülerprotest erfolgreich - Neue Fenster
MENGEDE Der Jubel war groß, als die Bezirksvertretung Mengede rund 16.5000 Euro locker machte, um die Fassaden-, Dach- und Fenstersanierung am Heinrich-Heine-Gymnasium voran zu treiben.
Mit Plakaten rückten die Schüler des Netter Heine-Gymnasiums vor der Bezirksvertretung Mengede an. (Foto: Brede)
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Überzeugt
Unhaltbare Zustände
Kollektives Kopfschütteln bei den Mengeder Bezirkspolitikern über die Zustände in den betroffenen Klassenräumen. Kopfnicken, als Gerhard Kuck (CDU) zu einer Brandrede anhob: „Das sind doch unhaltbare Zustände.
Wie sieht es denn mit dem Brandschutz aus, wenn die Fenster zugeschraubt sind? Im Notfall müssen dann ja die Fenster eingeschlagen werden.“ Zwar sei an der Fassade bereits etwas getan worden, „aber das ist eine Fassadenrenovierung à la DDR.“ Will heißen: Kuck kritisiert, dass immer nur häppchenweise saniert wurde und das Grundproblem nicht angepackt worden sei.
Zügige Umsetzung
Auch Werner Locker, Sprecher der SPD-Bezirksfraktion, plädierte für eine zügige Umsetzung der Maßnahmen: „Die Verwaltung soll uns in 14 Tagen sagen, ob die Aufträge vergeben sind. Nur dann ist das Geld auch gebunden.“
Locker spielt darauf an, dass die Bezirksvertretung bereits 2009 Geld für die Fassaden-, Dach- und Fenstersanierung bewilligt hatte, diese Mittel aber der Haushaltskonsolidierung zum Opfer gefallen sind.
So folgte das Vorortparlament einstimmig dem Vorschlag der Verwaltung, rund 165.000 Euro im Vorgriff auf den Haushalt 2010 auszugeben. Den Lohn ernteten die Politiker jetzt schon: durch den Applaus der potenziellen Wähler im Publikum.















