100 Jahre Bestattungsinstitut Huhn: Trubel in der Trauerhalle
HUCKARDE Normalerweise ist das Bestattungsinstitut Huhn ein Ort der Besinnung, geht es dort nicht sehr lebhaft zu. Aber ein 100-jähriges Bestehen ist Anlass genug, auch mal Trubel in die Trauerhalle zu bringen.
Ute Rotermund bewies, dass man auch ein sensibles Thema wie den Tod kabarettistisch verabeiten kann. (Foto: Schütze)
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Vortrag über Friedhöfe
Da war das Trommlercorps St. Barbara, Huckarde zu hören, Dr. Günter Spranke hielt einen interessanten Vortrag über Friedhöfe in Huckarde in der Zeit von 1900 bis 2011. Organist Matthias Pohl präsentierte ein modernes Orgelkonzert, und Peter G. Henning brachte den Besuchern ihr Huckarde von 1900 bis 2011 näher. Der Theaterverein „Heiterkeit“ sorgte in historischen Kostümen für das leibliche Wohl.
Seit vier Generationen besteht das Bestattungsunternehmen. „Die Fünfte steht aber auch schon in den Startlöchern“, so Wolfgang Huhn. „Unsere Kinder Marie (21) und Benjamin (23) absolvieren gerade ihre Ausbildung zur Bestattungskraft. Die Zukunft unseres Unternehmens ist also gesichert“, freut sich der Inhaber. Das Unternehmen kann auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken. 1911 wurde das Bestattungsunternehmen von Tischlermeister Heinrich Bögge ins Leben gerufen. Seinerzeit war der Schreiner noch der wichtigste Mann im Todesfall.
Pferd und Wagen
Er nahm an dem Verstorbenen Maß und fertigte den Sarg an. In diesem wurde der Tote noch in den häuslichen Wänden aufgebahrt und wiederum der Schreiner holte ihn dann – mit Pferd und Wagen – am Tag der Bestattung ab. Natürlich hat sich seitdem vieles geändert. Aus der von Heinrich Bögge gegründeten Firma ist heute ein modernes Bestattungsunternehmen geworden.













