Gutenberg-Grundschule: Umzug steht zur Diskussion
DORSTFELD Bereits seit 2007 ist die Gutenberg-Grundschule eine offene Ganztagsschule, lebt aber seitdem mit einem Provisorium für die Betreuung der betroffenen Schüler.
"Die Gutenberg-Grundschule muss erhalten bleiben", meint Pastor Christian Conrad. (Foto: Bergmann)
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Ralf Dallmann, Leiter des Dortmunder Schulverwaltungsamtes, bestätigt, dass es eine derartige Überlegung gibt: „Die Idee dazu stammt von Eltern der Elsa-Brandström-Grundschule, die befürchten, der Standort dort könnte verloren gehen.“
Ausreichend Neuanmeldungen
Der Hintergrund: Der Schule fehlen ausreichend Neuanmeldungen. Bislang handle es sich aber nur um eine Idee, „die in einen geordneten Kommunikationsprozess geführt werden muss“, wie es Dallmann ausdrückt. „Dabei gilt es, einen großen Kreis von Personen mit einzubeziehen.“
Im Stadtbezirk wird das Thema schon jetzt heiß diskutiert. Aus Sicht des katholischen Gemeindepastors Christian Conrad entstünden durch einen Umzug in das drei Kilometer entfernte Gebäude vielfältige Probleme: „Zum einen herrschen hier in Unterdorstfeld noch dörfliche Strukturen, die schon durch andere fehlenden Komponenten, wie etwa einen Grundversorger, leiden.“
Zum anderen wären alle Kinder aus dem Ort gezwungen, einen langen und schwierigen Schulweg auf sich zu nehmen. „Das ist nicht hinnehmbar“, glaubt Conrad „Tatsache ist“, sagt Heinz Neumann, Ratsmitglied der CDU, „dass die Schule den Anbau braucht und die Finanzierung im Dortmunder Haushalt verankert ist.“
Umzug in die Räume
Problematisch sei allerdings, dass, selbst wenn Arnsberg den Haushalt genehmige, die Bauarbeiten sich noch mindestens ein Jahr hinzögen. Daher befand Neumann, dass ein Umzug in die Räume der komplett renovierten Elsa-Brandström-Schule zwar nur die zweitbeste Lösung sei, „aber immerhin besser als nichts“.
Dorstfelds Bezirksbürgermeister Hans-Ulrich Krüger (SPD) hält die Alternative hingegen für wenig sinnvoll. „Für mich die allerletzte Möglichkeit. Denn die Folgekosten, etwa durch den Bustransfer, wären enorm. Ich rechne aber weiter fest damit, dass der geplante Anbau realisiert wird.“















