Kulturzentrum "Alte Schmiede": Urkomisches Stück über eine "Ruhrpottfamilie" begeisterte die Besucher
HUCKARDE Der Theaterverein Heiterkeit brachte mit der Aufführung des Stückes "Familie Schippanowsky" ein Stück echte Ruhrgebietsromantik auf die Bühne des Kukturzentrums "Alte Schmiede".
Gute Laune bei den "Schippanowskys". (Foto: Stephan Schütze )
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Erst ein dicker Krach, dann die Versöhnung
Die Vorbereitung auf den Verlobungstag, der mit Familie Heitkamp gefeiert werden soll, löst eine Kettenreaktion kleinerer Katastrophen aus: Es stellt sich heraus, dass Alfons Schippanowsky seit 2 Monaten arbeitslos ist, Martha Schippanowsky sich mit Krediten der Bank eine neue Wohnzimmereinrichtung zulegen will und die Ehe der Tochter Bettina (Andrea Gertler) mit dem stellvertretenden Sparkassenleiter Hans- Jürgen Brinkmann (Peter Köttker) droht, in die Brüche zu gehen. Kurz und gut: Die Verlobungsfeier endet in einem Krach, fällt flach und die Eheleute Schippanowsky finden wieder zueinander.
Der Ruhrgebietsdialekt sorgte bei den Zuschauern für Erheiterung
Vor allem der unvergleichliche Ruhrgebietsdialekt sorgte bei den Zuschauern für einen heiteren Abend. „Das Flair des Ruhrgebiets wurde sehr gut eingefangen.“, sagte Melanie Czarnik, die sich das Stück ansah. „Der Dialekt, die Gestik, die gesamte Geschichte, das ist einfach der Pott.“ Der Regisseur und Schauspieler Ralph Sollmann schwärmte: „Das Stück ist eine Mischung aus „Die Unverbesserlichen“ und „Ein Herz und eine Seele“.“ Auch bei den Schauspielern sei das Stück gut angekommen. „Die Mitspieler fanden es schon gut, dass wir mal etwas ganz anderes machen!“, sagte Sollmann.













