Samstags-Demos in Huckarde: Widerstand gegen "Die Rechte" wächst von Woche zu Woche
HUCKARDE Die Botschaft der Huckarder Bürger an die Partei "Die Rechte" ist deutlich: "In unserem Ort gibt es keinen Platz für Nazis." Der Widerstand im Stadtteil gegen die Partei wächst von Woche zu Woche.
Gehen beim Widerstand gegen Rechts vorne weg: Ratsfrau Ulla Hawighorst (Grüne Foto l.) und Bezirksbürgermeister Harald Hudy (SPD, r.). (Foto: Stephan Schütze)
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Deutliche Zeichen zu setzen sei umso wichtiger, als das man die Gefahr von Rechts in jüngerer Vergangenheit offenbar unterschätzt habe. „Nachdem die ’Kameradschaft Nationaler Widerstand Dortmund‘ erst im August aufgelöst wurde, hätten wir nicht erwartet, dass so schnell eine neue rechte Zelle entsteht.“ Doch der wolle man „möglichst viele Knüppel“ zwischen die Beine werfen, beim Bestreben ihr Büro in Huckarde zu eröffnen.
Zermürbetaktik
„Wir haben schon das Bauordnungsamt darauf aufmerksam gemacht, dass in den Büro-Räumen tragende Wände entfernt wurden. Eine Überprüfung läuft“. Außerdem wolle man beleuchten lassen, ob die Nutzungsänderung überhaupt zulässig sei. „Denn wenn es sich um eine Landesparteizentrale handelt, wären Parkplätze sowie ein Brandschutzgutachten vorgeschrieben.“
Durch diese Zermürbetaktik hoffe man im Optimalfall die Rechten aus dem Ort zu vertreiben. Das Problem gelöst wäre damit allerdings nicht: „Dann werden sie woanders hingehen“, ist sich Hawighorst sicher.
Noch bis zum Jahresende treffen sich die Demonstranten samstags um 11 Uhr auf dem Huckarder Marktplatz an der Rahmer Straße. Gemeinsam mit dem geplanten „Runden Tisch gegen Rechts“will das Bündnis im kommenden Jahr den Druck auf die Nazis weiter erhöhen.












