Handball: 09-Damen empfangen Halle-Neustadt
GREVEN. Das Hinspiel bei Union Halle-Neustadt gehört zu denen, die die 09-Zweitliga-Handballerinnen am liebsten aus ihrem Gedächtnis streichen würden.
Ania Jaszczuk. (Foto: Bernd Oberheim)
Niederlage
Zum zweiten, weil die Partie in Halle mit 24:30 verloren ging. Und zum dritten, weil dabei zu viele Grevenerinnen zu wenig von ihrem Leistungsvermögen abriefen. Rückraumschützin Ania Jasczuk hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt, ebenso die Außen, die ohne nennenswerte Durchschlagskraft blieben. Und trotzdem war lange Zeit noch alles drin, noch 20 Minuten vor Schluss war die Partie offen, obwohl Halle zur Pause mit vier Toren in Front gelegen hatte. Doch Greven gab sich zu schnell auf, es fehlte der letzte Biss.
Nicht passieren
Genau das darf diesmal nicht passieren. Denn Halle-Neustadt, am Samstag um 18 Uhr zu Gast in der Rönnehalle, verlor zuletzt sein Meisterschaftsspiel gegen Bietigheim trotz einer Aufholjagd in der zweiten Hälfte. Die Hallenserinnen dürfen nie abgeschrieben werden. Genau wie Greven, versuchen sie Distanz zwischen sich und die Abstiegsränge zu bekommen, stehen dabei einen Rang unter den 09erinnen auf dem letzten sicheren Platz.
Während Halle vergangenes Wochenende im Ligabetrieb gegen Bietigheim verlor, hatten die 09-Damen endlich mal ein Wochenende frei und konnten durchatmen: Das Pokal-Aus vor einem Monat machte es möglich. „Es ist wichtig, dass man mal abschaltet. Ich habe auch nicht viel von Handball mitbekommen“, gesteht Trainerin Franziska Heinz. Abschalten auch von den letzten beiden Pleiten gegen Wismar und Zwickau.
Alternativen
In Zwickau war mehr drin gewesen, „unser Rückraum hatte nicht den besten Tag, und dann fehlen eben schon die Alternativen“, weist Heinz darauf hin, dass es mit nur zwei Spielerinnen auf der Bank einfach doppelt schwer ist durchzuhalten. „Es ist schade, denn wir hatten durchaus die Möglichkeit zurückzukommen“, bedauert die Trainerin: „Wenn mehr Spielerinnen 100 Prozent abgerufen hätten, dann hätten wir das auch gewonnen.“ Wismar abhaken, Zwickau raus aus dem Kopf bekommen und den Heimzuschauern ein besseres Spiel bieten, das steht am Samstag auf dem Programm. In der Rönnehalle sind dann auch Anika Ziercke und Yasmin Yusif wieder mit dabei, beide machten die Reise nach Zwickau nicht mit.











