Premiere: Erich-Kästner-Schüler drehten ihren eigenen Film
HALTERN Sich einmal wie ein echter Filmstar fühlen. Das ist wahrscheinlich der Traum eines jeden Jugendlichen. Für neun Schüler der Erich-Kästner-Schule ging dieser Traum in Erfüllung.
Die Schauspieler fühlten sich wie echte Filmstars und durften auf dem roten Sofa für ein Interview Platz nehmen. (Foto: Steffi Kudak)
Halterner Street Generation
Am Donnerstagabend war es endlich soweit. Die Jugendlichen präsentierten den selbst benannten und ausgedachten Film „Halterner Street Generation (HSG)“ ihren Eltern, Freunden und allen, die sonst noch Interesse zeigten. Das Trigon war sogar so voll, dass viele stehen mussten.
Zusammenarbeit mit Rapper
Nach einer kurzen Powerpoint-Präsentation, einigen Gesprächen mit mitwirkenden Erwachsenen und einem großen Lob an die Jugendlichen wurden auch schon ihre Ergebnisse vorgestellt. Los ging es mit dem selbst gedrehten Video-Soundtrack, den sie mit der Unterstützung des Halterner Rappers „MC Smog“ gedreht hatten. „Die Arbeit mit den Jugendlichen hat sehr viel Spaß gemacht. Sie sind aus sich herausgekommen und haben mir erzählt, wie ihr Song aussehen soll“, erklärte der Rapper. Nach viel Applaus ging es dann zum Hauptteil des Abends: Die Präsentation des Kurzfilms.
Die Handlung
Es geht darin um zwei Cliquen, „Asipak“ und „Slumdogs“. Diese rivalisieren schon lange gegeneinander, als die eine der anderen dann jedoch auch noch das Drogengeschäft kaputt macht, eskaliert die Situation. Die Cliquen kämpfen gegeneinander. Als der erste ein Messer zieht, wird es ernst. Zum Glück ist jedoch die Polizei noch rechtzeitig da und kann Schlimmeres verhindern. Sie nimmt die beiden Übeltäter mit zur Wache. Da beide Cliquen nun ein Problem haben, schließen sie sich zusammen und so entsteht aus größter Rivalität Freundschaft.
Eigene Geschichte
Nachdem sich die Erich-Kästner-Schule auf das Projekt „Abenteuerland“ des Caritasverbandes im November 2009 erfolgreich beworben hatte, begannen die zu Anfang zehn jungen Schauspieler mit der Arbeit. Sie entwickelten ihre eigene kleine Geschichte. Jeder durfte seine Rolle selbst wählen.
Plakate und Soundtrack
So wurde an der Storyline gearbeitet, Plakate sowie ein eigener Soundtrack wurden erstellt. Sie fertigten einen dreitägigen Drehplan an. „Durch professionelle Mitarbeit fühlten sich unsere Schüler wie kleine Filmstars“, erklärte Schulleiterin Vivi Klapheck. Im Anschluss des Films präsentierten die Jugendlichen ihre „Outtakes“, bei denen viel gelacht wurde.
Interviews
Anschließend wurden die Schüler auf die Bühne gebeten und professionell interviewt. Auf die Frage: „Was hat Dir am meisten Spaß gemach?t“, konnte Dennis Eichholz nur antworten: „Es hat alles Spaß gemacht! Es war einfach ein tolles Projekt.“


















